Für den Bereich ‚Postproduktion, Portierung, Verwertung und Public Relations‘ steht für das Jahr 2026 ein Sondertopf in Höhe von 15.000 € nach formloser, schriftlicher Beantragung bei der Geschäftsführung der Medienförderung RLP zur Verfügung.

Es gelten unsere Förderrichtlinien hier nachzulesen.
Unter Darlegung der zu fördernden Maßnahmen gemäß Absatz 4 der Förderrichtlinien können bis zu 5.000€ im Einzelfall gefördert werden.
Die Entscheidung trifft die Geschäftsführung. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung. Die Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet bis die Mittel des Sondertopfes ausgeschöpft sind.
Der Abschluss der Maßnahme und die Verwendungsnachweise sind innerhalb von 6 Monaten gemäß den Regularien ‚Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung‘ (ANBest-P) einzureichen.

Auszug Absatz 4 der Förderrichtlinien: 
Förderung Postproduktion, Portierung, Verwertung und Public Relations
4.1.
Für die Postproduktion von Audio-, Audiovisuellen Werken und Games kann eine Förderung gewährt werden. Ebenso gefördert werden können Verwertungsmaßnahmen für Audio- und Audiovisuelle Werke, Verleih- und Vertriebsmaßnahmen sowie Publisher- Maßnahmen und Portierung für Games.
4.2. Weiterhin kann auch zur Herstellung von barrierefreien Zugängen und Untertiteln eine Förderung gewährt werden.
4.3. Für durch die Medienförderung RLP geförderte Audio- und Audiovisuelle Werke und Games kann zur Festival-/ Messepräsentation, für regionale Premieren und/oder für sonstige PR-/Promotionsmaßnahmen eine Förderung gewährt werden.
4.4. Bevorzugt werden im Bereich Verwertung Anträge, die einen Beitrag zur Entwicklung der europäischen Medienkultur leisten, die im besonderen medienkulturellen und/oder medienwirtschaftlichen Interesse des Landes Rheinland-Pfalz liegen. Insbesondere ist dies der Fall, wenn es sich um Medienproduktionen handelt, die von Rheinland-Pfalz gefördert wurden.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF. 

Für Rückfragen:

Verena Schmidt
Geschäftsführerin

Tel.: +49 172 679 4974 ● schmidt@mf-rlp.de

 

 

 

 

Pressemitteilung vom 17.06.2026

Die beiden Vergabejurys der Medienförderung RLP GmbH haben in der zehnten Förderrunde insgesamt 26 Projekte ausgewählt. Es erhalten 18 audiovisuelle Vorhaben, fünf Games-Projekte sowie drei Stipendiatinnen eine Förderung in Höhe von 600.375 Euro.

Über das Online-Portal der Medienförderung wurden 97 Anträge mit einem Förderbedarf von knapp drei Millionen Euro eingereicht. Darunter waren 61 Projekte aus dem Bereich audio/audiovisuelle (AV) Medien mit 1,5 Millionen Euro, 31 Einreichungen aus der Games-Szene mit 1,3 Millionen Euro sowie fünf Bewerbungen für ein Stipendium. Ausschlaggebend für eine Förderung ist ein klarer kultureller oder wirtschaftlicher Bezug zu Rheinland-Pfalz. Für audiovisuelle Projekte standen in der 10. Förderrunde 355.375 Euro und für Games Projekte 200.000 Euro zur Verfügung. Für drei Stipendien fließen 45.000 Euro in die Nachwuchsförderung – Details zu allen bewilligten Projekten siehe Projektbeschreibung unten.


Zugleich hat sich der Aufsichtsrat der Medienförderung neu konstituiert. Neuer Vorsitzender ist Torsten Welling, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien. „Die Medienförderung Rheinland-Pfalz zeigt im fünften Jahr ihres Bestehens, wie wirkungsvoll Investitionen in audiovisuelle Medien und Games sind. Besonders freue ich mich, dass wir in dieser zehnten Förderrunde rund 600.000 Euro in 26 Projekte investieren können. Die beiden Jurys beweisen dabei ein sicheres Gespür für Talente und relevante Themen im Land. Nationale und internationale Festivalerfolge sowie neue Ansiedlungen bestätigen diesen Kurs. Deshalb wollen wir die Förderung gezielt weiterentwickeln. Medienförderung ist für uns ein Instrument aktiver Landesentwicklung – und ein zentraler Faktor für kulturelle Stärke, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg“, so der neue Vorsitzende.


Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung Rheinland-Pfalz GmbH erklärt: „Unsere noch junge Förderung bewährt sich zunehmend. Projekte, die wir in der Entwicklung oder im Drehbuch unterstützen, gehen in die Produktion und erreichen inzwischen die Postproduktion oder Verwertung. So entsteht Sichtbarkeit für Rheinland-Pfalz und seine Talente – und zugleich Wertschöpfung im Land. Diesen erfolgreichen Ansatz wollen wir verstetigen und gezielt ausbauen. Dafür benötigen wir zusätzliche Mittel, damit sowohl die Förderung als auch die geförderten Projekte weiter wachsen können.“


Neuer Aufsichtsrat gewählt
Der neue Aufsichtsrat besteht aus fünf Personen und ist für vier Jahre im Amt. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Staatssekretär Torsten Welling gewählt; er löst Heike Raab ab. Sein Stellvertreter ist Albrecht Bähr, Vorsitzender der Versammlung der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, die zugleich Gesellschafterin der Medienförderung ist. Zudem sind als Vertreterinnen und Vertreter des SWR und des ZDF die Justiziarin Dr. Alexandra Köth und der Justiziar Tobias Würkert berufen worden. Als Branchenmitglied löst Dr. Anika Thun von der Kalypso Media Group GmbH das bisherige Mitglied Sarah Kübler von der HITCHON GmbH ab.


Die nächsten Anträge für die 11. Förderrunde können vom 1. Juli bis 16. Oktober 2026 eingereicht werden. Voraussetzung ist ein Erstberatungsgespräch vorab; die Antragstellung erfolgt anschließend über das Online-Portal. Weitere Informationen zur Medienförderung RLP, zu den Förderrichtlinien und zur Antragstellung finden sich im Internet unter www.mf-rlp.de.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF.
Für Medienrückfragen:
Verena Schmidt
Geschäftsführerin
Tel.: +49 172 679 4974 ● schmidt@mf-rlp.de


Die Geförderten in der 10. Förderrunde (2026-1)

Stipendien (3 Projekte, 45.000 Euro)

Lea Poos/ Hybrides Kreativstudio: funkenfilm/ Pilot& Prototyp/ 15.000€
Kein klassisches Auftragshaus, kein reines Autorenstudio – sondern ein hybrides Produktionsstudio, das mit besonderer Ästhetik und inhaltlichem Anspruch sowohl eigene dokumentarische Stoffe entwickelt als auch den Kern von ausgewählten Marken und Destinationen audiovisuell kommuniziert.


Diana Koschlakow/ Gründung einer Filmproduktion/ Projektentwicklung/ 15.000€
Diana Koschlakow möchte eine Produktionsfirma aufbauen, eigene Filmprojekte entwickeln und umsetzen und insbesondere Nachwuchsfilmschaffende von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleiten. Ihr Ziel ist es, Filme zu schaffen, die einen Mehrwert haben, Perspektiven öffnen und etwas hinterlassen.


Germaine Metiegam Possi
/ KAMBELE/ Projektentwicklung/ 15.000€
„KAMBELE” ist ein Social-Drama-Thriller in 16 Episoden à 26 Minuten, im Stil des Cinéma Vérité, inspiriert von realen Dynamiken: Goldmafia-Netzwerke, Menschenhandel und systemische Korruption. Eine starke, komplexe Heldin – ein Spiegel der afrikanischen Jugend, zerrissen zwischen dem Traum von sozialem Aufstieg und einer Welt ohne Perspektive.


Games (5 Projekte, 200.000 Euro)

NullRef Entertainment UG (haftungsbeschränkt)/Red Harvest/ Konzept/ 30.000€
“Red Harvest” ist ein progressionsgetriebener Science-Fiction First Person Shooter mit base-defense Mechanik. Spielende müssen als Strafgefangene auf einem fremden Planeten Ressourcen abbauen und sich mit Hilfe eines mobilen, modularen Förder- und Verteidigungssystems gegen die vermeintlich aggressive einheimische Spezies zur Wehr setzen. In einem finalen Plottwist stellen sie fest, dass sie durch ihr Handeln im Spielverlauf am Niedergang einer intelligenten Spezies beteiligt waren.


Thunderrock Innovations GmbH/ Delved to Deep/ Prototyping/ 50.000€
“Delved Too Deep” ist ein kooperatives Roguelite-Tower-Defense über die Gier der Zwerge. Zieh mit bis zu 3 befreundeten Zwergen los oder wage dich alleine in die dunkelsten Winkel der Erde. Schürfe nach gewaltigen Schätzen und errichte eine uneinnehmbare Verteidigung, aber sei gewarnt: In der Tiefe lauert das Grauen.


Julian Rogawski (Nojoule)/Monster Monstera/ Prototyping/ 10.000€
“Monster Monstera” ist ein Pixel-Art-Hybrid aus Desktop Companion und Strategic Idle: Auf der Taskbar deines Desktops entsteht deine eigene digitale Monstera, wird aber von einer hartnäckigen Insektenplage bedroht. Durch neue Blätter, Runen und dämonische Verbündete baut der Spieler nach und nach eine stärkere Verteidigung auf. Im Idle-Modus läuft der Fortschritt automatisch weiter; bei Bedarf kann der Spieler aktiv eingreifen, Kämpfe beschleunigen und den Verlauf direkt beeinflussen.


Aylin Mirza/Almas Suche/ Produktion/ 51.000€

„Almas Suche“ ist ein Cozy Adventure Puzzle Game, in dem du Alma hilfst, ihre Komfortzone zu verlassen und ihren besten Freund, den verschwundenen Vogel Bert, in der facettenreichen Großstadt zu finden. Interagiere mit Bewohnern, puzzle Objekte in Minigames zusammen und sammle Hinweise, um die Suche in die richtige Richtung fortzusetzen. Schafft es Alma Bert zu finden?

Unterpunkt9 GmbH/Hexgarden/ Produktion/ 59.000€
“Hexgarden” ist ein charmanter, rundenbasierter Deckbuilder, bei dem Spieler*Innen als junge Hexe ihren magischen Garten ausbauen, durch Synergien zwischen Pflanzen ihre Macht erhöhen und sich so vor dem immer wiederkehrenden Frost schützen.


Audiovisuelle Werke (18 Projekte, 355.375 Euro)

Ute Kreidler und Sebastian Gsuck
Hildegard von Bingen – 360° Erlebniswelt in Bildern und Klang/ Vorproduktion/ 20.000€

Vom 2D-Projekt Spirit Antiqua hin zu einer 3D-immersiven Erlebniswelt auf der Landesgartenschau in Neustadt: Ein begehbarer Klang- und Visionsraum macht Hildegards Musik und kosmische Bilder in 360° erfahrbar. Das Projekt verbindet Kultur, Natur, Gesundheit und digitale Innovation im Bereich immersiver Klang und Live-Interaktion, stärkt die regionale Identität von Rheinland-Pfalz und führt Hildegards Erbe sinnlich und zukunftsweisend in die Gegenwart.


Daniel Alfie Knußmann/ Im Trüben fischen (AT)/ Projektentwicklung/ 13.875€
Sabines Coverband löst sich auf, als ihnen ein KI-gesteuerter Fisch das Publikum wegnimmt. Dem Singen beraubt, sinnt Sabine nach Rache an ihren Zuschauern. Als sie herausfindet, dass sich hinter dem Fisch ein Instrument für Massenmanipulation versteckt und sich ihre Dorfbewohner in akuter Gefahr befinden, muss sie sich entscheiden, ob und wie sie ihre Mitmenschen aus den Flossen des Fisches befreien kann. Ob und wie soll Sabine ihr Dorf aus dem Bann des Fisches befreien?


Frédéric Hambalek/ Die vier Reiter/ Drehbuch, Konzeption/ 20.000€
Als eine junge Frau die einzige Zeugin eines mysteriösen Verbrechens wird, verändert sich ihr Leben auf unvorhergesehene Weise. Ein Mystery-Drama, in dem die Protagonistin in unserer von Konflikten geprägten Gegenwart um Wahrheit und Sinn kämpft.


Peter Meister/ Johatsu/ Drehbuch, Konzeption/ 20.000€
Robin (37), Lisa (26) und Jerome (30) gründen eine Agentur, die als „Nachtfluchtunternehmen“ zutiefst frustrierten Menschen dabei hilft unterzutauchen und mit gefälschter Identität ein neues Leben zu beginnen. „JOHATSU“ bietet ein spannendes und vielschichtiges Thema. Im Kern geht es um den Wunsch nach einem Neuanfang. Viele Menschen haben Momente, in denen sie ihrem Leben entfliehen möchten – sei es aus Schuld, Angst, Verzweiflung oder einfach der Sehnsucht nach Freiheit. Eine solche Agentur macht dieses Gedankenspiel real und zwingt die Zuschauer, sich zu fragen: Würde ich das auch tun?


Sebastian Sgodzai/ Amen/ Drehbuch, Konzeption/ 15.000€
AMEN ist eine provokante, warmherzige Mockumentary-Comedy über eine Kleinstadt-Kirche in Rheinland-Pfalz, die so leer ist, dass die Kerzen nur noch für Stromausfälle da sind. Als der Pfarrer nach einem komplett entgleisten Gottesdienst „zu den Katholiken“ abhaut, reißt Christian (42) das Machtvakuum an sich: endlich „Chef“. Doch dann droht die Fusion mit dem verhassten Nachbardorf Rebenheim. Amen ist eine Workplace-Comedy über Ego, Werte-Clash und die Frage, wie Gemeinschaft heute überhaupt noch geht.


frontier six GbR (Nicolas Kohll, Linus Galan Garcia, Fenna Kröger)/ 68 – Grüne Hölle/ Drehbuch, Konzeption/ 20.000€
In der „Grünen Hölle“ der Eifel verwandeln drei gelangweilte Schulabgänger einen alten Golf in ein Tonstudio und ihre Perspektivlosigkeit in Beats und Lyrics bis, der plötzlich lokale Erfolg, sie zwingt, sich zwischen Dorf, Loyalität und Aufbruch zu entscheiden. „Sechs Acht“ fühlt sich an, als hätten die Kids aus Tschappel die Drogen von Euphorie entdeckt und würden das jetzt alles durchs Rappen herauslassen.


Lars Smekal/ Lernen loszulassen/ Drehbuch, Konzeption/ 10.000€
Um den Tod ihrer suchtkranken Mutter zu verarbeiten, beschließt eine junge Frau Sterbebegleiterin zu werden. Doch als sie sich mit einem älteren alkoholkranken Patienten anfreundet, der sich trotz seiner Krebserkrankung mit aller Kraft an sein Leben klammert, müssen Beide lernen loszulassen.


Benjamin Martins – Herbsthund Filme/ Fritjof Hohagen – near future films/ Morgen war Gestern ein Flüstern/ Produktion/ 80.000€
Robin betreibt einen mobilen, rosa Hundesalon und driftet zwischen Städten, Lebensstilen und Identitäten. Als seine Mutter, die wegen Mordes an seinem Vater inhaftiert war, aus dem Gefängnis entlassen wird, steht er vor der Herausforderung, seine Vergangenheit und seine Zukunft neu zu definieren.


dropout GmbH / Wolf-Tassilo Sack/ JURAJ (AT)/ Produktion/ 40.000€
JURAJ ist ein experimenteller Voiceover-Spielfilm mit dokumentarischen Anteilen. Juraj (35), Sohn bosnischer Flüchtlinge, kehrt in seine Heimatstadt im Mittelrheintal zurück, um sich um seine psychisch kranke Mutter zu kümmern. Bei einem Treffen mit einem alten Schulfreund lernt er dessen Tochter Serena kennen. Zwischen den beiden entsteht eine zarte Freundschaft, die Juraj zur Revision seiner Biografie zwingt.


Anna Pflüger & Lara Heinemann/ eDNA – die geheime Sprache der Natur/ Produktion/ 30.000€
Die DNA, Bauplan aller Lebewesen. In Partikeln im Wasser, der Luft und der Erde finden sich freischwebende Spuren von DNA. Daher der Name eDNA (Environmental DNA, zu deutsch Umwelt-DNA). Proben von gefilterter Luft, einem Tropfen Wasser, einer Handvoll Erde reichen aus, um herauszufinden, welche Lebewesen an einem bestimmten Ort waren oder sind. Die eDNA revolutioniert die Umweltforschung. Kann sie uns dabei helfen, unsere Meere, Städte, Berge, Wälder und Felder zu schützen und besser für die Zukunft aufzustellen?


Benjamin Wagener/ Dehäm, Pälzer in de Pampa/ Postproduktion/ 15.000€
Der Film beschäftigt sich mit der Migration aus Rheinland-Pfalz nach Südamerika. Ab 1817 wurden Menschen aus der Nordwestpfalz und dem Hunsrück angeworben, um Südbrasilien urbar zu machen. 2-3 Millionen sprechen dort heute das sogenannte „Riograndenser Hunsrückisch“. Es ist eng verwandt mit dem Pfälzer Dialekt. Der Film spürt dem Schicksal der Auswanderer nach und dokumentiert auf humorvolle Art und Weise die heute noch vorhandene Sprache, sowie Traditionen und Spuren der alten Heimat.


Tobias Obentheuer/ Running in the dark (AT) / Postproduktion/ 16.500€
„Running in the dark“ mischt die einmalige Kulisse der historischen Burg Gutenfels bei Kaub im Mittelrheintal mit einer spannenden Horrorstory für die große Leinwand. Heraus kommt ein Spielfilm made in Rheinland-Pfalz fürs nationale und internationale Publikum mit regionalem Mehrwert.


Jepa Production- Joél Sansi/ Mobbing- wir (AT) / Postproduktion/ 10.000€
Nach einem Schulwechsel versucht die sensible Lena, ihren Platz in einer neuen Umgebung zu finden. Doch subtile Ausgrenzung, verletzende Worte und wachsender psychischer Druck bringen ihre innere Welt zunehmend ins Wanken. Zwischen der Sehnsucht nach Zugehörigkeit und dem Wunsch, stark zu bleiben, beginnt ein leiser Kampf um Selbstwert, Vertrauen und Hoffnung. In einer fragilen Welt aus Erwartungen und Blicken sucht sie den Mut, sichtbar zu werden. „Mobbing- wir“ ist ein sensibel erzählter Kurzfilm über die leisen Formen von Ausgrenzung und die inneren Verletzungen, die durch Worte, Blicke und gesellschaftliche Erwartungen entstehen können.


Drop-Out Cinema eG/ Wohin mit mir?/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
Zwei jugendliche Geflüchtete suchen in Deutschland ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie nicht mitdenkt – zwischen Asylverfahren, Identitätssuche und dem Wunsch nach Normalität. “Wohin mit mir?” von Marvin Menné schildert diesen Kampf um ein Recht auf Sicherheit.


Port au Prince Pictures GmbH/ Bärenjagen/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
Heinrich will mehr vom Leben. Er will nach Amerika! …und das mit seiner heimlichen Liebe Minna. Alles könnte so einfach sein, hätte Heinrich das nötige Kleingeld und wäre Minna nicht mit seinem Bruder Gustav verheiratet. Da bietet sich eine Lösung an. Um die unzu-friedene Bevölkerung abzulenken, setzt der Kurfürst ein Kopfgeld auf die Erlegung des letz-ten deutschen Bären aus. Eine regelrechte Jagdhysterie entbrennt, die für die Glücksritter und die beiden Brüder zum Fiasko wird. „BÄRENJAGEN“ ist ein historischer Kinofilm mit hoher Gegenwartsrelevanz. Vor dem Hintergrund Kurhessens 1834 erzählt er von der Erfindung eines äußeren Feindbilds, von Gerücht, Angstproduktion und politischer Ablenkung.


peach-films/ Sieben Kreise der Hölle/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
“Sieben Kreise der Hölle” – ein Antikriegsfilm. Dieser Dokumentarfilm zeigt die Innenperspektive eines Krieges: Sechs Psychogramme ukrainischer Soldaten und Soldatinnen, welche die Hölle ganz nah an der Frontlinie erlebt haben. Ein Blick in die Kreise des Infernos, dessen Ende nicht absehbar ist.


Tobis Film GmbH – Timm Oberwelland, Magnus Vortmeyer, Andy Grossjohann/ Lügen über meine Mutter/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
“LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER” erzählt aus Sicht der siebenjährigen Ela die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die unter dem Druck familiärer Erwartungen, Körper- normen und patriarchaler Kontrolle auf die Probe gestellt wird. Ein berührender Film über Wahrheit, Manipulation und weibliche Selbstbehauptung.


Beran Ergün & Sophie Beckmann/HARIKA/ Verwertung/Public Relations/ 5.000€
Inmitten in einer Kleinstadt werfen Erdem und Yasin mit Wasserballons um sich. Als bei dem Jugendstreich ein Chihuahua getroffen wird, rennen die beiden Freunde panisch davon. Unentwegt breitet sich das Ereignis in der Gemeinschaft aus und wird immer größer. Ist mit dem Hund von Arkan, dem Betreiber eines Boxstudios doch weitaus schlimmeres passiert? Ein harmloses Gerücht schwellt langsam an und prüft das Zusammenleben des Ortes. „HARIKA“ ist eine persönliche Interpretation des Heimatfilms und basiert auf Erfahrungen des Aufwachsens in einer Kleinstadt sowie dem Blick auf eine vertraute migrantische Gemeinschaft.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an Mirebound Interactive zur Nominierung ‘Bestes Debüt’!


Beim Deutschen Computerspielpreis 2026 in München gewann das in Rheinland-Pfalz entwickelte Spiel Anno 117: Pax Romana von Ubisoft Mainz den Preis in der Kategorie „Beste Innovation und Technologie“. Der Preis ist eine Bestätigung für den Anspruch des Studios, unterhaltende Aufbaustrategie mit kulturhistorischer Tiefe zu verbinden. Darüber hinaus war das Spiel in den Kategorien „Bestes Deutsches Spiel“ und „Bestes Audiodesign“ nominiert. Das Spiel Causal Loop von Mirebound Interactive war zudem in der Nachwuchskategorie „Bestes Debüt“ nominiert.

Für Ministerpräsident Alexander Schweitzer zeigen die Erfolge die wachsende Bedeutung des Medien- und Games-Standorts Rheinland-Pfalz: „Wir gratulieren Ubisoft Mainz herzlich zur Auszeichnung mit dem Preis in der Kategorie Beste Innovation und Technologie. Auch die Nominierungen der Teams von Ubisoft Mainz und Mirebound Interactive in weiteren Kategorien sind ein beachtlicher Erfolg. Sie belegen, dass in Rheinland-Pfalz innovative und hochwertige Spiele entstehen. Die Auszeichnungen stärken unseren Medienstandort und schaffen Arbeitsplätze für kreative Köpfe aus dem ganzen Land und darüber hinaus. Wir setzen uns weiter dafür ein, die Rahmenbedingungen für solche Erfolgsgeschichten zu verbessern.“
Der Preis und die Nominierungen machen deutlich, Rheinland-Pfalz bringt Spiele hervor, die bundesweit überzeugen. Möglich wird das durch gezielte Förderung auf beiden Ebenen, der Bund unterstützt Anno 117: Pax Romana mit der größten Förderung bundesweit, das Land begleitete Causal Loop durch die Medienförderung Rheinland-Pfalz. Dieses Zusammenspiel stärkt den Standort und die Menschen, die hier arbeiten.

Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien sowie Aufsichtsratsvorsitzende der Medienförderung Rheinland-Pfalz, erklärt: „Die Nominierung von Causal Loop in der Kategorie Bestes Debüt ist ein starkes Signal für den Nachwuchs in der Branche. Die Medienförderung Rheinland-Pfalz unterstützt gezielt kreative Talente und junge Studios wie Mirebound Interactive, damit sie ihre Ideen verwirklichen können. Diese Anerkennung bestätigt unseren Kurs und motiviert uns, die Spieleentwicklung als wichtigen Wirtschaftsfaktor und kulturelles Standbein im Land weiter voranzubringen.“

„Causal Loop zeigt eindrucksvoll die kreative Kraft und technische Qualität, die Rheinland-Pfalz in der Spieleentwicklung zu bieten hat. Die Förderung der Produktion mit 50.000 Euro sowie die zusätzliche Vermarktungsförderung in Höhe von 35.000 Euro haben maßgeblich dazu beigetragen, dieses Projekt erfolgreich umzusetzen und sichtbar zu machen. Besonders erfreulich ist, dass Akteure von Mirebound Interactive aus Frankreich nach Rheinland-Pfalz zurückgekehrt sind – ein starkes Zeichen dafür, wie attraktiv unser Bundesland als Lebens- und Arbeitsstandort ist. Die Nominierung als Bestes Debüt bestätigt unseren bisherigen Kurs: Wir unterstützen gezielt Talente und begleiten sie auf ihrem Weg zum Erfolg“, so Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung Rheinland-Pfalz.

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Anlässlich des zweitägigen Frühjahrstreffens von PROG Producers of Germany – dem Verband der unabhängigen Kino-, Streaming- und Fernsehproduzent*innen in Deutschland – luden die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und die Medienförderung Rheinland-Pfalz am 17. April 2026 zu einem gemeinsamen Dinner in Mainz ein.

Zum Auftakt wandte sich Ministerpräsident Alexander Schweizer per Videobotschaft an die Gäste. Er hob die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Film- und Medienbranche für das Land hervor und betonte die Rolle der Landesregierung bei der Stärkung und Profilierung des Medienstandorts Rheinland-Pfalz.

Das zweitägige Treffen bot Produzent*innen aus dem gesamten Bundesgebiet Gelegenheit zum Netzwerken, Austausch und zur Kooperation mit Vertreter*innen von ZDF, SWR, der Medienförderung Rheinland-Pfalz sowie dem Kuratorium junger deutscher Film. Das Ziel von PROG ist es, den Dialog zwischen unabhängigen Produzent*innen, Sendern und Förderinstitutionen zu intensivieren und damit die strukturellen Voraussetzungen für eine nachhaltige und national wie international erfolgreiche Filmproduktion in Deutschland zu schaffen.

Nach der Begrüßung diskutierten Britta Strampe (Mitglied des PROG-Vorstands), Burkhard Althoff (ZDF, Leiter Das kleine Fernsehspiel) und Dr. Eva Oster (Leiterin der Abteilung 4 – Medien, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz) in einem lebendigen Gespräch über das regionale und nationale Ökosystem unabhängiger Filmproduktion.

Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung Rheinland-Pfalz, führte souverän durch die Runde. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Bedeutung verlässlicher Partnerschaften zwischen Sendern und Produzent*innen, länderübergreifender Koproduktionen und einer zielgerichtet abgestimmten Förderlandschaft – zentrale Voraussetzungen, um kreative Vielfalt und wirtschaftliche Stabilität gleichermaßen zu sichern.

Julia Maier-Hauff, Geschäftsführerin des PROG, erklärte: „Mainz ist als Standort für unsere Mitglieder in zweifacher Hinsicht sehr attraktiv. Zum einen ist Rheinland-Pfalz als Vorsitzland der Rundfunkkommission Taktgeberin bei der Gestaltung des Ökosystems, in dem der Film einen bedeutenden Stellenwert einnimmt. Zum anderen ist das Bundesland Heimat von ZDF und SWR, unseren wichtigen Partnern. Wir wünschen uns für die Kolleginnen in Rheinland-Pfalz, dass die so wichtige Förderung in Zukunft angemessen wachsen kann.“

Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung Rheinland-Pfalz, ergänzte:
„Rheinland-Pfalz war lange ein weißer Fleck auf der Förderlandkarte. Nun feiern wir den fünften Geburtstag unserer Förderung und freuen uns über zahlreiche Erfolge und positive Entwicklungen. Wunderbar, dass so viele unabhängige Produzent*innen aus ganz Deutschland nach Mainz gekommen sind. Sichtbarkeit und Vernetzung sind entscheidende Bausteine für unser Wachstum. Für uns ist Medienförderung gelebte Landesentwicklung – und ein Schlüssel für innovative, kulturell starke und wirtschaftlich erfolgreiche Regionen.“

ÜBER PROG – PRODUCERS OF GERMANY PROG Producers of Germany ist ein kreatives, wirtschaftliches und innovatives Netzwerk. Mit über 150 Mitgliedern und einer Nachwuchssektion ist es die maßgebliche Vertretung der unabhängigen Kino-, Streaming- und Fernseh-Produzent*innen in Deutschland. Der Verband bündelt und artikuliert die film- und marktpolitischen Interessen seiner Mitglieder und ist deren Sprachrohr und Vermittler gegenüber Förderern, Sendern, der Politik und nationalen sowie internationalen Branchenverbänden. Die Filme der Mitglieder decken als Kino-, Streaming- und TV-Produktionen das Spektrum aus besucheraffinem Arthouse, radikaler Filmkunst und anspruchsvollem Mainstream ab.

PRESSEKONTAKTE
Julia Maier-Hauff, Geschäftsführerin PROG Producers of Germany e.V.
Verena Schmidt, Geschäftsführerin Medienförderung RLP

Die beiden Vergabejurys der Medienförderung RLP GmbH haben am 09. Dezember in der neunten Förderrunde seit 2021 insgesamt 30 herausragende Projekte ausgewählt. Es erhalten 21 audio/audiovisuelle Vorhaben, sechs Games-Projekte sowie drei  Stipendiat*innen eine Förderung in Höhe von 658.889 Euro.

Über das Online-Portal der Medienförderung wurden 77 Anträge mit einem Förderbedarf von 2,5 Mio Euro eingereicht. Darunter waren 57 Projekte aus dem Bereich audio/audio-visuelle (AV) Medien mit 1,8 Mio Euro, zehn Einreichungen aus der Games-Szene mit 0,4 Mio Euro sowie zehn Bewerbungen für ein Stipendium eingegangen.

Die siebenköpfige audiovisuelle-  und sechsköpfige Games- Jury sichtete alle Einreichungen sorgfältig. Ausschlaggebend für eine Förderung ist ein klarer kultureller oder wirtschaftlicher Bezug zu Rheinland-Pfalz. Für AV- Projekte stehen 411.585 Euro und für sechs Games-Projekte 193.304 Euro zur Verfügung. Für drei Stipendien fließen 54.000 Euro in die Nachwuchsförderung. (Details siehe Projektbeschreibung unten.)

„Die Mischung macht es. Unsere beiden neu besetzten Jurys haben Fingerspitzengefühl und Sachverstand bewiesen. Regionale Talente erhalten Chancen, gleichzeitig begleiten wir etablierte Macher*innen und ihre Projekte auf Wachstumskurs und setzen thematische sowie regionale Schwerpunkte,“ betont Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung Rheinland-Pfalz GmbH.

Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund für Europa und Medien unterstreicht: “Mit der Erhöhung der Mittel durch das Land im Jahr 2025 auf 500.000 Euro senden wir ein klares Signal: Rheinland-Pfalz verstärkt weiterhin gezielt seine Investitionen in moderne Medienformate und den Medienstandort. Dies stärkt die Kreativwirtschaft und öffnet innovative Erzählwege. Die geförderten Projekte verdeutlichen, wie Medien Menschen verbinden, Diskurse anregen und demokratische Werte lebendig werden lassen.”

Besonders hervorzuheben sind drei außergewöhnliche Vorhaben rheinland-pfälzischer Geförderter, die neue Wege des Erzählens beschreiten und gesellschaftlich relevante Themen ins Zentrum rücken:

Ute Kreidler und Sebastian Gsuck (Projektentwicklung): Hildegard von Bingen – eine Erlebniswelt in Bildern und Klang. Das Projekt rückt die wohl bedeutendste Frauenfigur des Hochmittelalters aus Rheinland-Pfalz in den Mittelpunkt und verbindet Musik, Spiritualität und moderne immersive audiovisuelle Technik zu einem beeindruckenden Gesamterlebnis.

Basti Wöhl / Mayence Media: “Artists from RLP” – eine immersive Konzert-Dokumentation (Vorproduktion). Mit innovativem Storytelling wird die vielfältige Musikszene des Landes erlebbar gemacht. Das Format porträtiert Kunstschaffende in Rheinland-Pfalz und zeigt deren künstlerische Praxis aus einer neuartigen, immersiven Perspektive.

Lara Heinemann und Anna Pflüger: “Democracy Diaries” – ein dokumentarisches Multimediaprojekt (Projektentwicklung). Hier steht die Bedeutung demokratischer Teilhabe im Fokus. Die Produktion vermittelt eindrucksvoll, wie wichtig Mitwirkung als Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft ist, und macht demokratische Prozesse für ein breites Publikum zugänglich.

Die nächsten Anträge für die erste Förderrunde des Jahres 2026 können vom 07. Januar bis 17. April 2026 gestellt werden. Die Einreichungen können über die Webseite nach erfolgtem Erstberatungsgespräch stattfinden.

Weitere Informationen zur Medienförderung RLP, zu den Förderrichtlinien und zur Antragstellung finden sich im Internet unter www.mf-rlp.de.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF. 

Für Medienrückfragen:

Verena Schmidt

Geschäftsführerin

Tel.: +49 172 679 4974 ● schmidt@mf-rlp.de


Die Geförderten in der 9. Förderrunde (2025-2)

Stipendien (3 Projekte, 54.000 Euro)

Jennifer Gesslein
Der Klang der Meere/ Drehbuch & Konzeption/ 18.000€

„Der Klang der Meere“ ist ein crossmediales Projekt, das Hören, Sehen, Erfahren und Wissen perfekt kombiniert. Denn wir tauchen ein in eine uns unbekannte Unterwasserwelt, in der Sound überlebenswichtig ist, und machen eine faszinierende Welt völlig neu erlebbar.

Natascha Bembenek
Tiny Possum Film/ Projektentwicklung/ 18.000€

Die Gründung der Tiny Possum Film hat das Ziel anspruchsvolle dokumentarische und fiktionale Kurz- und Langfilme zu realisieren. Dabei wird eng mit Autor*innen und Regisseur*innen zusammengearbeitet, die innerhalb der Film- und Medienbranche bisher zu wenig Gehör finden.

Johannes Skiba
Produktion von Dokumentationen über Fußballkultur in Südamerika/ Projektentwicklung/ 18.000€

Durch die Produktion von Dokumentationen über die Fußballkultur Südamerikas baut der Geförderte ein weiteres Standbein in seiner Selbstständigkeit auf. Mithilfe des Fußballs wird Wissen über die südamerikanische Gesellschaft vermittelt und wichtigen Themen sowie Zusammenhänge des Kontinents mehr Aufmerksamkeit verschafft.

Games
(6 Projekte, 193.304 Euro)

Artur Bäcker
Nebelballaden/ Konzept/ 12.000€

Nebelballaden ist ein RPG-Framework, das zuhört und antwortet: Der Spielstil formt Fähigkeiten, Begegnungen und Geschichte. Emotionen werden mechanisch spürbar, Zufall wird zu erinnerbaren Wendungen. Progression wird zur Biografie – die Welt reagiert auf das Spiel . Ziel der Konzeptphase: ein belastbares Designfundament für den ersten Titel, das zeigt, wie Resonanz statt reiner Zahlen das Rollenspiel prägt.

Binary Impact
Preproduction eines gesellschaftsgetriebenen City Builders in einer etablierten Fantasywelt / Projektentwicklung/ 47.500€

Im Mittelpunkt steht eine Social Simulation, die eine Siedlung von 1 bis 200 Personen oder Gruppen abbildet. Diese verfolgen Bedürfnisse, knüpfen Beziehungen und erzeugen ein Geflecht aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Spielende setzen Regeln, bauen Institutionen, moderieren Konflikte und entdecken emergente Geschichten mit hohem Wiederspielwert.

Alchemical Works
Lavender Fields/ Prototyping/ 37.500€

„Lavender Fields: Unknown Encounters“ ist ein kompaktes Science-Fiction Survival-Spiel in einer offenen Welt, in dem jeder einzelne Scharfschuss über das Schicksal entscheidet. Gelingt er, kann der Spieler bzw. die Spielerin überleben, statt durch einen unerbittlichen außerirdischen Jäger durch die Trümmer wissenschaftlichen Ehrgeizes gejagt zu werden.

NullRef Entertainment UG (haftungsbeschränkt)
Chop Chop Inc./ Produktion/ 47.500€

Chop Chop Inc. ist ein humoristisches Holzfäll- und Möbel-Herstellungs-Simulationsspiel mit Fokus auf Exploration und Progression. Spieler*innen bauen durch Holzfällen, Verarbeitung und Möbelproduktion aus dem Nichts ein beachtliches Möbelunternehmen auf.

SporeWood Games
BoB – Battle of Bots/ Produktion/ 25.803,50€

Die Erde ist zerstört und das Klima brennend. Und dazu noch tödliche Roboterhorden?
BoB – Battle of Bots bietet endlose Gegnerwellen, unglaubliche Synergien und ein riesiges Arsenal an Teilen, Upgrades und Waffen um aus dem Schrott-Mech deinen ganz persönlichen BOB zu machen. Überleben ist alles, jede Sekunde zählt! Verteidigung der Trierer Zeltstadt oder Durchbruch bis in die Zentren der KI-kontrollierten Schmelzöfen, dem Ursprung aller Bots sind das Ziel der Spielenden.

Thunderrock Innovations GmbH
Islantiles/ Markteinführung/ 23.000€

Islantiles ist ein fesselnder Roguelike-Citybuilder mit Wohlfühlfaktor. Spieler entdecken mächtige Technologiekarten, bauen Decks voller bahnbrechender Kombinationen und lassen ihre Siedlungen in diesem höchst packenden Roguelike zu wahrer Größe heranwachsen.

 

Audiovisuelle Werke (21 Projekte, 411.585 Euro)

  • Projektentwicklung

Ute Kreidler und Sebastian Gsuck
Hildegard von Bingen – 360° Erlebniswelt in Bildern und Klang/ 15.000€

Vom 2D-Projekt Spirit Antiqua hin zu einer 3D-immersiven Erlebniswelt auf der Landesgartenschau in Neustadt: Ein begehbarer Klang- und Visionsraum macht Hildegards Musik und kosmische Bilder in 360° erfahrbar. Das Projekt verbindet Kultur, Natur, Gesundheit und digitale Innovation im Bereich immersiver Klang und Live-Interaktion, stärkt die regionale Identität von Rheinland-Pfalz und führt Hildegards Erbe sinnlich und zukunftsweisend in die Gegenwart.

Esther Miron
Tertiär/ 15.000€

Hinter den Kulissen marginalisierter Berufe, oft getragen von Migrant*innen, eröffnet „Tertiär“ ein eindringliches Bild ihres Schattendaseins und wirft dabei die unbequeme Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung auf. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte Mitarbeitender in Verpflegung, Reinigung und Logistik und hinterfragt unser Verständnis von Arbeit und Wert.

Lara Heinemann & Anna Pflüger
Democracy Diaries/ 12.000€

„Die Demokratie ist in Gefahr.“ Das sagen über 75 % der Deutschen (NDRfragt 2024). Aber was bedeutet das konkret – und wer schützt sie eigentlich im Alltag? „Democracy Diaries“ begleitet fünf Protagonist*innen, die auf sehr unterschiedliche Weise Demokratie aktiv gestalten, entdecken, leben und verteidigen. Über ein Jahr hinweg, im Alltag, in Initiativen, in Vereinen, auf der Straße und im digitalen Raum geben sie Einblicke in ihr Leben in der und für die Demokratie in Deutschland.

Kontrastfilm GmbH & Co. KG
Ballroom – queer, sexy, migrantisch/ 6.000€

Im Ballroom dürfen sich queere junge Menschen (die meisten von ihnen mit Migrationshintergrund) selbst entfalten, ihre Gendergrenzen neu verhandeln und ihre Identitäten stolz sichtbar machen. Sie treten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Doch hier performt niemand für eine Trophäe, sondern für seine Community, seine Identität, für sein Leben.

 

  • Drehbuch, Konzeption

Vincent Ercolani
Liebe Mich!/ 14.410€

Der einsame Sozialarbeiter Florenz Bosch soll prüfen, ob ein achtjähriger Junge in einer ländlichen Kommune gefährdet ist. Konfrontiert mit den Vorwürfen des Vaters an die Gemeinschaft, der Faszination für die Mutter und Erinnerungen an seine eigene Kindheit in einer Kommune, verliert Florenz zunehmend seine professionelle Distanz. Er gerät in einen Loyalitätskonflikt zwischen eigenen, tiefsitzenden Wünschen und seiner Verantwortung für das Kind – und überschreitet eine entscheidende Grenze.

Alessia Mandanici
Spurt ins Glück/ 20.000€

Auf der Suche nach Freiheit und dem großen Glück kämpft sich der Liedermacher Funny, ein Idealist mit Herz, Asthma und dem Talent zum Scheitern, durch das absurde Panorama deutscher Subkultur. Begleitet vom Nachhall einer alten Liebe fordert er das Leben im fragwürdigen Brachland zwischen Kunst und Kapitalismus täglich zum Tanz auf.

Simon Pilarski
Rausch und Stille/ 20.000€

Ein stiller Alkoholiker und Familienvater verschwindet im Urlaub spurlos. In einer abgelegenen Kommune durchlebt er eine radikale Selbsterkenntnis zwischen Rausch, Vergangenheit und Identität – und kehrt verändert in eine Welt zurück, die ihn längst für tot hält.

dropout GmbH / Wolf-Tassilo Sack / Julian Plica
Ordnungsamt Brudi (AT)/ 20.000€

Ein zielloser junger Mann wird von seinem hierarchischen Vater gezwungen, mit ihm beim Ordnungsamt zu arbeiten – eine Entscheidung, die nicht nur für skurrile Abenteuer, sondern auch für ein unerwartetes Verständnis zwischen Vater, Sohn und dem multikulturellen Ludwigshafener Milieu sorgt.

 

  • Vorproduktion

Basti Wöhl / Mayence Media
Artists from RLP – eine immersive Konzert/Performance-Dokumentation in 2D und 3D/ 15.000€

Eine 60-minütige Konzertdokumentation mit Künstlern aus RLP (z.B. Apache). In diesem Film zeigen uns die Künstler aus RLP ihren persönlichen Karriere-Weg, ihr Liebe zum Land Rheinland-Pfalz und ihre Kunst auf eine besonders nahbare und akustische Weise, in einem exklusiven persönlichen immersiven Live-Konzert in 3D (Apple Immversive).

Eda Tanses
Die Tenbûr Geschichte/ 7.000€

Der Mensch durchwandert die Kräfte der Natur auf der Suche nach dem verlorenen Zauber und begegnet in jeder Prüfung seinem Innersten. Er erfährt Leid, Verwandlung und Erkenntnis. Am Ende entsteht eine Sprache jenseits von Worten, ein Sinnbild für die universelle Suche nach Ursprung, Heilung und Einklang.

Kai Steinmetz (Produzent) & Anna Ditges (Regisseurin und Autorin)
Jupp und Trudi (AT)/ 18.500€

Eine Tragikomödie in der sich ein sturer alter Bauer angesichts des bevorstehenden Todes neu in seine Frau verliebt und erstmals so etwas wie Nähe zu seinen Kindern zulässt.

  • Produktion

Tobias Obentheuer
Running in the dark (AT)/ 40.000€

„Running in the dark“ mischt die einmalige Kulisse der historischen Burg Gutenfels bei Kaub im Mittelrheintal mit einer spannenden Horrorstory für die große Leinwand. Heraus kommt ein Spielfilm made in Rheinland-Pfalz fürs nationale und internationale Publikum mit regionalem Mehrwert.

Gülseren Sengezer
Dersim– 100+ Jahre Angst/ 35.000€

„Ich trete die Reise zur Beerdigung meines Vaters nicht an – stattdessen beginne ich eine andere Reise: die Suche nach meiner Familiengeschichte, die mich zum „Weißen Berg“ führt – dem Ort eines Verbrechens und zum Ursprung einer Angst, die ich geerbt habe.“

Leo Stolz / LOFT ARTS
Siebenbürgen/ 20.000€

„Siebenbürgen“ taucht in die Geschichte einer der ältesten deutschen Siedlergruppe mit Ursprung in Rheinland-Pfalz ein und erforscht anhand ihrer dramatischen Fluchtgeschichte Ende des 20. Jahrhunderts was Heimat bedeutet und wie sie uns Menschen prägt, wenn man sie zurücklassen muss.

dropout GmbH / Wolf-Tassilo Sack
Rette sich wer kann/ KI-Produktion/ 20.000€

Rüdiger (20 Jahre) heuert beim heruntergewirtschafteten Rettungsdienst einer provinziellen Kleinstadt an. Hier trifft er nicht nur auf die groteske Realität des Lebens, sondern auch auf bizarre Kolleg*innen. „Rette sich wer kann“ ist eine schwarzhumorige Serie zwischen „Stromberg“ und „Scrubs“, zwischen „Die Discounter“ und „Der Tatortreiniger“. Sie zeigt, dass unser Gesundheitssystem am Limit ist. Zum einzigen Ausweg für die Menschen, die darin arbeiten, wird ihr Galgenhumor.

Lisa Troe
Frauen in Haft – Porträt einer Institution (AT)/ 41.000€

Hinter Mauern, die Ordnung versprechen und Enge erzeugen, suchen drei Frauen nach einem neuen Anfang. Frauen in Haft – Porträt einer Institution (AT) erzählt von Schuld, Sucht und Selbstbestimmung im geschlossenen System einer Justizvollzugsanstalt in Zweibrücken. Weibliche Perspektiven im Zentrum einer Institution, die traditionell männlich geprägt ist.


Tobis Filmproduktion GmbH
Das Kind in Dir muss Heimat finden/ 50.000€

„Das Kind in dir muss Heimat finden“, von der rheinland-pfälzischen Erfolgsautorin Stefanie Stahl, erzählt von drei Frauen einer Familie, die lernen müssen, ihre alten Muster zu durchbrechen, um zu sich selbst zu finden. Im Zentrum stehen die Schwestern Maja (36) und Laura (30) und ihre Mutter Anke (58). Drei Frauen, die auf den ersten Blick alles im Griff haben und doch an den unsichtbaren Fesseln ihrer Vergangenheit hängen.


Kirstin Schulte
Mein letzter Koffer/ AUDIO-Produktion/ 12.000€

Was hinterlassen wir, wenn wir gehen? Früher oder später stellen wir uns alle diese Frage. Beim Koffergeflüster, dem Vorsorge-Podcast von „Mein letzten Koffer“, wird genau darüber gesprochen. Welche Dinge liegen uns am Herzen? Welche Erinnerungen möchten wir bewahren und was kann man jetzt schon loslassen? Im Vordergrund steht das sogenannte Death Cleaning.

  • Postproduktion

Daniel Alfie Knußmann
Gabelung (AT)/ 13.000€

Als Lina (30) ihre Heimat für immer hinter sich lassen will, bringt sie das Wiedersehen mit ihrem Kindheitsfreund Yannik (30) zwischen Aufbruch und verlorener Nähe ins Wanken – beide müssen bitter erkennen, dass nicht alle Wege gemeinsam enden.

Dr. Paul Schwarz
Wie das Ankommen gelingt/ 10.000€

Ein Film über Wege des Ankommens in der Südpfalz: Von Flucht und erster Orientierung über Sprache, Schule und Arbeit bis zur Zugehörigkeit. Mit nahen Fallgeschichten, engagierten Menschen und konkreten Momenten, in denen Integration spürbar gelingt.

Irina Geigert
Kleiner Astronaut/ 7.675€

Er ist der erste Astronaut seiner Art: Der Animationsfilm „Kleiner Astronaut“, begleitet die Reise eines Aliens bis in den Weltraum und zeigt die technischen aber auch sozialen Schwierigkeiten, die ihm auf dem Weg begegnen.

 

 

 

 

Die Medienförderung Rheinland-Pfalz zieht eine positive Zwischenbilanz: Neue Jurystrukturen, erfolgreiche Vernetzungsformate und stabile Fördernachfrage zeigen deutlich – die Förderung im Land ist auf Wachstumskurs.

Stabile Nachfrage – starke Projekte

Für die neunte Förderrunde gingen 77 Anträge mit einer angefragten Gesamtsumme von knapp 2,5 Millionen Euro ein. Die Anträge verteilen sich auf 55 audiovisuelle Projekte (1,8 Mio. Euro), zwei Audiobeiträge, zehn Stipendien sowie zehn Games-Einreichungen (413.000 Euro). Am 9. Dezember entscheidet die Jury über die Anträge und vergibt einen Förderetat von insgesamt 660.000 Euro für die zweite Runde in diesem Jahr.
Obwohl die Zahl der Einreichungen leicht zurückging, blieb der Förderbedarf auf konstant hohem Niveau – ein deutliches Zeichen für nachhaltige Projektentwicklung und Qualität. „Die zahlreichen Erfolge beim Deutschen Fernsehpreis sowie auf nationalen und internationalen Festivals belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Geschäftsführerin Verena Schmidt.
Seit 2021 steht die Medienförderung Rheinland-Pfalz für zielgerichtete Unterstützung, kreative Vielfalt und messbare Erfolge – von Nachwuchsprojekten bis hin zu professionellen Produktionen mit bundesweiter Sichtbarkeit.

Neue Jurystrukturen – noch mehr Fachwissen und Profilierung

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Professionalisierung: Ab sofort entscheiden zwei unabhängige Jurys über die Vergabe der Fördermittel – eine für den Bereich Games (sechs Mitglieder) und eine für den audiovisuellen Bereich (sieben Mitglieder).
Durch die gezielte Einbindung von Expert*innen aus der Praxis aus beiden Branchen stärkt die Medienförderung ihre Fachkompetenz und schärft das Profil der Auswahl geförderter Projekte.

Staatssekretärin Heike Raab, Aufsichtsratsvorsitzende der Medienförderung Rheinland-Pfalz, betont:
„Die Medienförderung Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Monaten viele Erfolge gefeiert – und dabei bundesweit wie international Beachtung gefunden. Das Interesse an unseren Förderangeboten ist weiterhin sehr hoch. Mit den neuen, eigenständigen Jurys für audiovisuelle Medien und Games bündeln wir gezielt Expertise aus beiden Bereichen. So schaffen wir die besten Voraussetzungen, um die kreative Vielfalt im Land weiter zu fördern und Rheinland-Pfalz als starken Medienstandort zu festigen.“

Vernetzung stärkt den Standort beim 24. FilMZ Festival in Mainz

Auch im Bereich Vernetzung setzt die Medienförderung auf Wachstum und Austausch: Ein Meet-up im Rahmen des FilMZ Festivals mit Vertreter*innen aus Branche, Politik und Festivalorganisation war ein voller Erfolg im Sinne des Dialogs und Wertschätzung für das ehrenamtlich organisierte FilMZ-Festival.
Eine besondere Ehre war die Präsentation des von der Medienförderung unterstützten Dokumentarfilms „Der Tod ist ein Arschloch“ der Nachtschärmer Film- & Fernsehproduktion GbR als Eröffnungsfilm des Festivals.

Der von der Medienförderung zum zweiten Mal ausgelobte Sonderpreis mit 1.000 Euro Preisgeld ging in diesem Jahr an den Dokumentarfilmer Marvin Menné für den Film “Wohin mit mir?”. Dieser zeigt den Alltag zwei geflüchterer Jugendlichen, die zwischen Identitätsfragen und dem Asylverfahren auf der Suchen nach Sicherheit und Hoffnung sind.
„Mit stabiler Nachfrage, neuen Jurystrukturen und intensiver Netzwerkpflege beweist die Medienförderung Rheinland-Pfalz: Der Weg stimmt. Kreative Vielfalt, fachliche Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit treiben den Medienstandort weiter voran – Rheinland-Pfalz wächst und vernetzt sich“, so Schmidt weiter. „Fortschritt, Professionalisierung und Vernetzung bleiben auch in Zukunft die zentralen Leitmotive unserer Arbeit.”

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF. 

Für Medienrückfragen:

Verena Schmidt

Geschäftsführerin

Tel.: +49 172 679 4974 ● schmidt@mf-rlp.de

Drei Nominierungen beim Deutschen Fernsehpreis für „Ein Mann seiner Klasse“

Die Medienförderung Rheinland-Pfalz freut sich über gleich drei Nominierungen beim Deutschen Fernsehpreis 2025 für den in Kaiserslautern gedrehten Spielfilm „Ein Mann seiner Klasse“.

Das historische Jugenddrama von Regisseur Marc Brummund wurde in den Kategorien „Bester Fernsehfilm / Mehrteiler“, „Bester Schauspieler“ und „Beste Ausstattung (Kostüm)“ nominiert. Ein beachtlicher Erfolg für ein Projekt, das im Rahmen der Medienförderung RLP mit 100.000 Euro in der Produktion unterstützt wurde.

Die Geschichte basiert auf dem autobiografischen Roman von Christian Baron. Das Drehbuch verfasste Nicole Armbruster gemeinsam mit Regisseur Marc Brummund. Produziert wurde der Film von Saxonia Media in Koproduktion mit dem SWR und dem BR für die ARD – unter anderem mit Förderung der Medienförderung Rheinland-Pfalz und der MFG Baden-Württemberg.

Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund für Europa und Medien sowie Vorsitzende des Aufsichtsrats der Medienförderung RLP, gratuliert dem gesamten Team herzlich zu diesem Erfolg, der auch deutlich macht: „Die vor vier Jahren geschaffene Medienförderung Rheinland-Pfalz ist passgenau und wirkungsvoll. Sie stärkt zugleich den Medienstandort Rheinland- Pfalz und die gesamte Kreativbranche und ist nur Dank der guten Zusammenarbeit und dem Zusammenspiel möglich.“

Der Film erzählt mit großer Intensität und visueller Kraft von einem zehnjährigen Jungen, der unter schwierigen sozialen Bedingungen in den 1990er-Jahren in Kaiserslautern aufwächst. Die Chancengleicht von Kindern, die unter Armut leiden sowie die deutliche gesellschaftliche Ungleichheit setzen mit diesem Werk nicht nur künstlerisch, sondern auch gesellschaftlich ein starkes Zeichen.

Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung RLP, betont: „Wir freuen uns sehr, ein so starkes Projekt mit unserer Förderung begleitet zu haben, denn es vereint Relevanz, erzählerische Tiefe und filmische Qualität – genau jene Eigenschaften, die wir mit unseren Mitteln gezielt unterstützen wollen. Wunderbar, dass Marc Brummund seine filmische Karriere in den 90ern in Zweibrücken im Offenen Kanal im Hinblick auf Kamera, Ton-, Licht und Schnitt starten konnte, bevor es ihn nach Hamburg zog.“

Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises findet am 10. September 2025 in Köln statt. Die Medienförderung RLP drückt dem gesamten Team von „Ein Mann seiner Klasse“ die Daumen

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF. 

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Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Edgar Reitz bei Filmvorführung von „LEIBNIZ – Chronik eines verschollenen Bildes

Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur im Mainzer CAPITOL Arthouse-Kino den Regisseur Edgar Reitz gewürdigt.

Bei einer Vorführung seines neuen Films „LEIBNIZ – Chronik eines verschollenen Bildes“ hob Schweitzer unter Anwesenheit der ehemaligen Ministerpräsident*innen Malu Dreyer und Kurt Beck das „außergewöhnliche Lebenswerk“ des Hunsrücker Filmemachers hervor, der mit der „Heimat“-Trilogie Filmgeschichte schrieb.

„Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ beschäftigt sich mit dem Philosophen und Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der von 1670 bis 1672 im Auftrag des Kurfürsten in Mainz arbeitete.

Der Abend wurde gemeinsam von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und der Medienförderung Rheinland-Pfalz ausgerichtet. Die Medienförderung trug mit 80.000 Euro zur Umsetzung des Films bei.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF. 

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Verena Schmidt

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Medienförderung RLP: Medienschaffende erhalten in erster Förderrunde 2025 insgesamt 648.894 Euro

Die Vergabejury der Medienförderung RLP GmbH hat in der achten Förderrunde am 02. Juni insgesamt 26 Förderungen beschlossen. 16 Projekte aus dem audio-visuellen Bereich, sieben Games-Projekte sowie drei Stipendien werden mit 648.894 Euro gefördert.

In der ersten Förderrunde 2025 wurden insgesamt 111 Förderanträge über das Internet-Portal der Medienförderung eingereicht, darunter 78 Anträge in der Kategorie „audio-visuelle Projekte“, 22 in der Kategorie Games sowie weitere elf Anträge für ein Stipendium.

Die siebenköpfige Jury bewertet entsprechend der Förderrichtlinie Anträge, die einen kulturellen oder wirtschaftlichen Rheinland-Pfalz-Bezug aufweisen.

Audio-visuelle Projekte konnten mit insgesamt 372.894 Euro gefördert werden. Die Games-Projekte werden mit 222.000 Euro gefördert und die Fördersumme für die Stipendien beträgt 54.000 Euro.

“Wir freuen uns sehr, dass wir in der aktuellen Förderrunde nicht nur die Mittel des Landes verdoppeln konnten, sondern auch insgesamt 26 innovative und kreative Projekte unterstützen dürfen”, sagt die Aufsichtsratsvorsitzende der Medienförderung RLP, Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien. “Besonders hervorzuheben sind dabei zwei außergewöhnliche Vorhaben: ein Forensik-Simulator, der neue spielerische Wege der Wissensvermittlung geht, sowie eine Multi-Channel-Videoinstallation, die innovative Erzählformen belebt. Diese Projekte zeigen eindrucksvoll, wie kreativ und zukunftsweisend die rheinland-pfälzische Medienlandschaft ist.”

„Wir sind seit 2021 auf einem sehr erfreulichen Weg. Unsere geförderten Projekte feiern Erfolge auf internationalen Festivals – von der Berlinale bis nach Shanghai. Auch die Auswahl der Jury in dieser Förderrunde verspricht wieder herausragende Ergebnisse. Ich freue mich sehr, dass wir mit fast 650.000 Euro erneut zahlreiche Talente in Rheinland-Pfalz unterstützen können“, betont Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung Rheinland-Pfalz GmbH.

Die zweite Förderrunde des Jahres 2025 startet am 1. Juli und endet am 10. Oktober 2025. Die Einreichungen können über die Webseite nach erfolgtem Erstberatungsgespräch erfolgen.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF. 

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Verena Schmidt

Geschäftsführerin

Tel.: +49 172 679 4974 ● schmidt@mf-rlp.de

 

Förderungen (2025-1)

Audiovisuelle Werke (16 Projekte, 372.894 Euro

Louisa Würden

Irrlichter (AT)/ Projektentwicklung/ 11.824 €

In „Irrlichter“ verlässt ein junges Irrlicht ihre funktionsgetriebene Heimat im Inneren einer Straßenlaterne auf der Suche nach Veränderung. Ihre Reise führt sie zurück zur Natur, zu fantastischen Begegnungen und zurück zu sich selbst. (Animation)

Sebastian Sgodzai

AMEN/ Projektentwicklung/ 15.000 €

„Amen“ ist eine Comedyserie, die im Mockumentary-Stil den verzweifelten Versuch eines kleinen Kirchenvorstands begleitet, seine in die Krise geratene Kirchengemeinde in einer rheinland-pfälzischen Kleinstadt wiederzubeleben.

Stephan Falk

“Vier Worte”/ Projektentwicklung/ 19.500 €

„Vier Worte” handelt von einem Kindsmord in den Wirren im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr. Für die Täterin lautet einhellig das Urteil: Todesstrafe. Die Vorbereitungen zur Hinrichtung laufen bereits an, da wird in Bonn das zukünftige Grundgesetz verhandelt.

Svenja Heinrichs

Rotkäppchen/ Projektentwicklung/ 25.000 €

„Rotkäppchen“ dreht sich um ein gleichnamiges geheimes Bordell im Lennebergwald. Als das „Rotkäppchen“ auffliegt, steht alles auf dem Spiel: Wer hat die Besitzer verraten? Während der Gerichtsprozess 1987/88 läuft, reist die Serie zurück ins Frühjahr 1985, wo die 19-jährige Paula die Geheimnisse hinter der Fassade aufdeckt – und sich dabei selbst in Gefahr bringt.

Anna Maria Praßler/ Eva Lezzi

Der Golem und die Freundschaftspower/ Drehbuch / 20.000 €

Das Drehbuch handelt von Elisa, Matteo und Toni (alle 12). Sie erwecken mit ihrem Graffiti einen unsichtbaren Golem zum Leben – die perfekte Hilfe im Kampf gegen die Luxussanierung ihrer Häuserzeile in der Mainzer Innenstadt … oder etwa nicht? Bald zieht das Graffiti unheimliche Verfolger auf sich und der Golem entwickelt allzu starke Kräfte.

Theresia Dittrich und Toni Kurtin

Das Goldene Trapez (AT)/ Drehbuch/ 28.000 €

In „Das Goldene Trapez“ treffen drei 12-Jährige mit ihren ganz eigenen Träumen in einem Zirkusworkshop aufeinander, der zunehmend von Ausgrenzung und Intoleranz bedroht wird. Gemeinsam gehen die Kinder dagegen vor und erschaffen einen Ort, an dem die Magie des Zirkus alle miteinander verbindet.

Julius Kalisch

Kladderadatsch/ Drehbuch / 22.370 €

„Kladderadatsch“ siedelt die Handlung im Revolutionsjahr 1848 an. Ein poetischer Kaufmann, ein chaotischer Sprachlehrer und eine zähe Weberin riskieren alles, um die Monarchie in den deutschen Landen zu stürzen – und das mit Stift und Papier.

Michael Schwarz/ nachtschwärmerfilm Griesser & Schwarz GbR

Das Leben ist ein Fest (AT)/ Drehbuch/ 20.000 €

Der Kinodokumentarfilm „Das Leben ist ein Fest“ beschäftigt sich mit dem kultigen Hipster-Opa und Stil-Ikone Günther Krabbenhöft. Mit Anfang 80 inspiriert er Millionen von Menschen weltweit und möchte ihnen in Krisenzeiten wieder den Glauben an Zuversicht und Hoffnung zurückgeben.

Sebastian Jansen

Legendenjäger/ Drehbuch/ 25.000 €

„Legendenjäger“ handelt von vier Freunden auf der Suche nach Abenteuer. Sie werden von einem eigentümlichen Kfz-Mechaniker als „Legendenjäger” rekrutiert. Langeweile over: Mithilfe magischer Relikte reisen sie in alte Sagen, um deren Moral zu reparieren – und damit die Welt vor dem Untergang in Hass und Herzlosigkeit zu bewahren.

Benjamin Wagener

Dehäm. Pälzer in de Pampa/ Produktion/ 40.000 €

„Dehäm. Pälzer in de Pampa” beschäftigt sich mit den deutschen Auswanderern in Südamerika. 2-3 Millionen Menschen sprechen noch das sogenannte Riograndenser Hunsrückisch, das dem Westpfälzisch ähnelt. Ihre Vorfahren wanderten vor 200 Jahren nach Brasilien aus und stammten aus dem Hunsrücker Raum.

Justin Peach

„Sieben Kreise der Hölle/ Produktion/ 35.000 €

Der Dokumentarfilm „Sieben Kreise der Hölle“ zeigt die Innenperspektive eines Krieges: sieben Psychogramme ukrainischer Soldaten und Soldatinnen, welche die Hölle ganz nah an der Frontlinie erlebt haben. Ein Blick in die Kreise des Infernos, dessen Ende nicht absehbar ist.

Nûjîn Kartal/ MediaApes GmbH

Holy Mama/ Produktion/ 16.200 €

In der Multi-Channel-Videoinstallation erkunden eine Mutter und ihr Sohn die Wechselwirkungen ihrer (un)heilvollen exklusiven Mutter-Sohn-Beziehung in unseren Gesellschaften und vor dem Hintergrund der drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum, Islam.

Tidi von Tiedemann/ Kontrastfilm GmbH & Co. KG

MOVING CHARACTERS – Ein Museum zieht um (AT)/ Produktion/ 30.000 €

„Moving Charakters“ begleitet das Gutenberg-Museum beim Umzug und der Suche nach neuer Identität. Die Doku zeigt die Leidenschaft der Mitarbeitenden und stellt die Frage nach der Relevanz von Buch- und Druckkultur im digitalen Zeitalter.

Wolfram Giese/ k22film GmbH

Wer war Hannah Arendt (AT)/ Produktion/ 28.000 €

Die Dokumentation beleuchtet das Leben und Wirken von Hannah Arendt mit Hinblick auf die heutige Zeit. Ihr Todestag jährt sich am 04.12.2025 zum fünfzigsten Mal – dabei findet sich in ihren Schriften ein fast prophetischer Bezug zu Konflikten und Kriegen, die bis heute beschäftigen.  

Daniel Sax/ Daniel Knußmann

Alman Schmidt (Arbeitstitel)/ Postproduktion/ 15.000 €

In „Alman Schmidt“ versucht der pedantische Politeur Schmidt (45), die schlechte Beziehung zu seiner Stieftochter zu verbessern, und begleitet sie zu einem harmlosen Einkauf. Aufgrund eines fatalen Missverständnisses landen die beiden jedoch im Wohnzimmer eines Drogendealers, dem sie nur gemeinsam entkommen können.

Sophie Beckmann

Gegengerade Inklusiv (AT)/ Postproduktion/ 22.000 €

„Gegengerade Inklusiv“ begleitet drei Menschen mit Behinderung, deren Lebenswege sich im Stadion von Mainz 05 kreuzen. Die Doku erzählt vom Aufwachsen über Generationen hinweg – von Selbstbild, Sozialisierung, familiärer Prägung und echter Inklusion im Alltag.

 

Games (7 Projekte, 222.000 Euro)

Jennifer Nguyen/ Serigami Games GmbH

Ultimath/ Konzept/ 20.000 €

„Ultimath“ ist ein Multiplayer-Kopfrechenspiel, das alleine oder im Team gegen KI oder andere Spielende gespielt werden kann. Das Spiel eignet sich für den Einsatz bei Wettbewerben in Bildungseinrichtungen oder bei Events, um sowohl Teamgeist als auch Kopfrechnen zu stärken.

Christopher Manske/ Unterpunkt9 UG

Projekt Schrebergarten/ Prototyping/ 25.000 €

„Projekt Schrebergarten“ ist ein charmant-okkultes Gartenspiel über das Pflegen, Kombinieren und Verstehen magischer Pflanzen. Spielende schlüpfen in die Rolle einer jungen Hexe, treffen auf folkloristische Wesen und entdecken ein lebendiges, reagierendes Gartenökosystem.

Philipp Busch/ Mind Games GmbH

Limes 119 / Prototyping/ 50.000 €

„Limes 119“ versetzt Spielende in die Entstehungszeit des Limes – Europas größtes Bauwerk. Das strategische Tower-Defense-Spiel mit Deck-Building-Elementen soll nun als Prototyp realisiert werden und richtet sich an ein bis drei SpielerInnen, die in kurzen, spannenden Sessions Geschichte neu erleben.

Alain Brunotte/ Alchemical Works UG

Wildest Catch/ Portierung/Entwicklung/ 35.000 €

„Wildest Catch“ erzählt den Traum eines einfacheren Lebens in der Wildnis. Mit Hütte, Boot, Krabbenkörben und treuem Hund entsteht ein eigenes Dasein in der kanadischen Natur. Unbekannte Gewässer werden erkundet, Krabben gefangen, das Boot aufgerüstet – ehrliche Arbeit mit eigenen Händen.

Jens Wiechering / Binary Impact GmbH

Forensik Simulator/ Portierung/Entwicklung/ 32.000 €

Der „Forensik Simulator“ ermöglicht Spielenden, in die Rolle von Ermittler*innen und Forensiker*innen zu schlüpfen. Sie untersuchen Tatorte, sichern Beweise und rekonstruieren Verbrechen. Das Spiel bietet eine realistische Simulation forensischer Arbeit, basierend auf echten Kriminalfällen.

Daniel Espen/ Thunderrock Innovations GmbH

Islantiles/ Produktion/Entwicklung/ 25.000 €

„Islantiles“ ist ein gemütlicher, minimalistischer City-Builder, in dem Spielende Zivilisationen von charmanten Siedlern zu außerordentlich effizienten Entdeckern formen. Spielende können Ketten bezaubernder Inseln erkunden, neue Technologien freischalten und dadurch beeindruckende Synergien entdecken.

Julian König/ Mirebound Interactive GmbH

Causal Loop/ Veröffentlichung/Markteinführung/Bewerbung/ 35.000 €

„Causal Loop“ ist ein narratives Sci-Fi-Rätselspiel über Zeit, Schicksal und Selbstbestimmung. Spielende lösen knifflige Rätsel, indem sie Echos vergangener Handlungen beschwören und durch jede neue Aktion eine neue Realität formen.

 

Stipendien (3 Projekte, 54.000 Euro)

Julia-Jasmin Bold

ColorMath (AT)/ Projektentwicklung/ 18.000 €

„ColorMath“ ist ein interaktives Lernspiel für Smartphone und Tablet, das Fünf- bis Zehnjährigen spielerisch die vier Grundrechenarten näherbringen soll. Ziel ist es, durch kluges Kombinieren farbiger Zahlenblöcke/Blobs nicht nur den gesuchten Wert zu erreichen, sondern auch das gesamte Spielfeld in der richtigen Farbe einzufärben. Jede neue Herausforderung trainiert dabei Rechenfertigkeiten im Zahlenraum von 0 bis 10/100/1000 und stärkt gleichzeitig logisches Denken und strategische Planung.

Meike Schalk

Gründung eines Kreativstudios / Projektentwicklung / 18.000 €

Im Mainzer Raum soll ein Medienlabor mit den Schwerpunkten Projektionskunst, interaktive Installationen und audioreaktive Projekte entstehen. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Installation „Echoes from Beyond“, die durch Motion Tracking und Projection Mapping Raum für Selbstreflexion schafft.

Walter Stöhr

Prävisualisierung/ Drehbuch & Konzeption/ 18.000 €

Ziel des Stipendiums ist die Konzeption dreier Kurzfilmprojekte bis hin zur Animatic-Reife. Insbesondere Kenntnisse und Fähigkeiten in der Prävisualisierung sollen ausgebaut werden. Ein Kurzfilm soll vollständig umgesetzt werden.