Die Medienförderung Rheinland-Pfalz zieht eine positive Zwischenbilanz: Neue Jurystrukturen, erfolgreiche Vernetzungsformate und stabile Fördernachfrage zeigen deutlich – die Förderung im Land ist auf Wachstumskurs.

Stabile Nachfrage – starke Projekte

Für die neunte Förderrunde gingen 77 Anträge mit einer angefragten Gesamtsumme von knapp 2,5 Millionen Euro ein. Die Anträge verteilen sich auf 55 audiovisuelle Projekte (1,8 Mio. Euro), zwei Audiobeiträge, zehn Stipendien sowie zehn Games-Einreichungen (413.000 Euro). Am 9. Dezember entscheidet die Jury über die Anträge und vergibt einen Förderetat von insgesamt 660.000 Euro für die zweite Runde in diesem Jahr.
Obwohl die Zahl der Einreichungen leicht zurückging, blieb der Förderbedarf auf konstant hohem Niveau – ein deutliches Zeichen für nachhaltige Projektentwicklung und Qualität. „Die zahlreichen Erfolge beim Deutschen Fernsehpreis sowie auf nationalen und internationalen Festivals belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Geschäftsführerin Verena Schmidt.
Seit 2021 steht die Medienförderung Rheinland-Pfalz für zielgerichtete Unterstützung, kreative Vielfalt und messbare Erfolge – von Nachwuchsprojekten bis hin zu professionellen Produktionen mit bundesweiter Sichtbarkeit.

Neue Jurystrukturen – noch mehr Fachwissen und Profilierung

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Professionalisierung: Ab sofort entscheiden zwei unabhängige Jurys über die Vergabe der Fördermittel – eine für den Bereich Games (sechs Mitglieder) und eine für den audiovisuellen Bereich (sieben Mitglieder).
Durch die gezielte Einbindung von Expert*innen aus der Praxis aus beiden Branchen stärkt die Medienförderung ihre Fachkompetenz und schärft das Profil der Auswahl geförderter Projekte.

Staatssekretärin Heike Raab, Aufsichtsratsvorsitzende der Medienförderung Rheinland-Pfalz, betont:
„Die Medienförderung Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Monaten viele Erfolge gefeiert – und dabei bundesweit wie international Beachtung gefunden. Das Interesse an unseren Förderangeboten ist weiterhin sehr hoch. Mit den neuen, eigenständigen Jurys für audiovisuelle Medien und Games bündeln wir gezielt Expertise aus beiden Bereichen. So schaffen wir die besten Voraussetzungen, um die kreative Vielfalt im Land weiter zu fördern und Rheinland-Pfalz als starken Medienstandort zu festigen.“

Vernetzung stärkt den Standort beim 24. FilMZ Festival in Mainz

Auch im Bereich Vernetzung setzt die Medienförderung auf Wachstum und Austausch: Ein Meet-up im Rahmen des FilMZ Festivals mit Vertreter*innen aus Branche, Politik und Festivalorganisation war ein voller Erfolg im Sinne des Dialogs und Wertschätzung für das ehrenamtlich organisierte FilMZ-Festival.
Eine besondere Ehre war die Präsentation des von der Medienförderung unterstützten Dokumentarfilms „Der Tod ist ein Arschloch“ der Nachtschärmer Film- & Fernsehproduktion GbR als Eröffnungsfilm des Festivals.

Der von der Medienförderung zum zweiten Mal ausgelobte Sonderpreis mit 1.000 Euro Preisgeld ging in diesem Jahr an den Dokumentarfilmer Marvin Menné für den Film “Wohin mit mir?”. Dieser zeigt den Alltag zwei geflüchterer Jugendlichen, die zwischen Identitätsfragen und dem Asylverfahren auf der Suchen nach Sicherheit und Hoffnung sind.
„Mit stabiler Nachfrage, neuen Jurystrukturen und intensiver Netzwerkpflege beweist die Medienförderung Rheinland-Pfalz: Der Weg stimmt. Kreative Vielfalt, fachliche Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit treiben den Medienstandort weiter voran – Rheinland-Pfalz wächst und vernetzt sich“, so Schmidt weiter. „Fortschritt, Professionalisierung und Vernetzung bleiben auch in Zukunft die zentralen Leitmotive unserer Arbeit.“

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF. 

Für Medienrückfragen:

Verena Schmidt

Geschäftsführerin

Tel.: +49 172 679 4974 ● schmidt@mf-rlp.de