“Kurzfilm RAJA”

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen Franziska von Holst und Louisa Maria Würden mit ihrem Kurzfilm RAJA: zum ersten Sonderpreis der Medienförderung RLP, der am 17.November in Mainz von Jurymitglied Anke Sevenich im Rahmen des FILMZ vergeben wurde. RAJA erhielten nicht nur den mit insgesamt 1000 Euro dotierten Preis, sondern gewannen ebenso den Preis: bester animierter Kurzfilm.

 

Die sechste Förderrunde (2024-1) der Medienförderung RLP ist beendet.

Die Vergabejury der Medienförderung RLP GmbH hat die ersten Förderbescheide im Jahr 2024 beschlossen. Insgesamt erhalten 14 Projekte aus dem audio-visuellen Bereich, vier Games-Projekte sowie drei Stipendiaten eine Förderung mit einem Gesamtvolumen von 534.000 Euro.

In der ersten Förderrunde 2024 wurden insgesamt 99 Förderanträge über das Internet-Portal der Medienförderung eingereicht – ein neuer Rekord. 71 Anträge in der Kategorie „audio-visuelle Projekte“, 14 in der Kategorie Games sowie weitere 14 Anträge für ein Stipendium wurden eingereicht und von einer Jury bewertet. Entsprechend der Förderrichtlinie der Medienförderung RLP sind nur Anträge berücksichtigt worden, die einen kulturellen oder wirtschaftlichen Rheinland-Pfalz-Bezug aufweisen.

„Wir fördern eine vielfältige Medienlandschaft, geben Talenten eine Perspektive, im Land zu bleiben, und stärken Rheinland-Pfalz als Medienstandort“, sagt die Aufsichtsratsvorsitzende der Medienförderung RLP, Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien. „Das zeigt sich auch in den Ergebnissen der Jury-Entscheidungen. Bei der Vergabe der Mittel achtet die Medienförderung RLP auch besonders darauf, dass die geförderten Projekte divers und gendergerecht zusammengesetzt sind. Deshalb freut es mich besonders, dass immer mehr Antragstellerinnen den Weg zur Medienförderung RLP finden.“

Die zweite Förderrunde des Jahres ist bereits angelaufen – noch bis zum 30. Oktober 2024 können Anträge eingereicht werden.

Förderungen (2024-1)

Audiovisuelle Werke (14 Projekte, 365.000 €)

Marvin Menné
Was bleibt? – Postproduktion 20.000 €
Trotz fortschreitender Alzheimer-Demenz bleibt Dosis Liebe zum Bodensee unvergänglich. Enkelin Carla erfüllt der 91-jährigen einen großen Wunsch: Aus dem Berliner Seniorenheim reisen sie zu Dosis Erinnerungen. Die Erkrankung wird aus Dosis Perspektive erzählt. Was bleibt, wenn das Gedächtnis geht?

Eva Maria Sommersberg / Drei Schwestern Produktionen
Keine Zeit – Projektentwicklung 10.000 €
Zwei Mütter trennen sich von den Vätern ihrer Kinder. Während die Männer versuchen, das Stigma des gescheiterten Patriarchen loszuwerden, müssen die Frauen für ihren Traum von finanzieller Unabhängigkeit und Karriere viele Opfer bringen. Dabei spüren alle den heftigen Beginn des Klimawandels.

Eszter Szitai
After us the flood – Produktion 25.000 €
Unser kurzer Animationsfilm ist eine satirische Paraphrase der Noahs Arche Geschichte. Laut der Handlung führt die Verantwortungslosigkeit der Menschheit zu ihrer eigenen Auslöschung. Die ausgewählte Familie, von Gott ausgewählt, und eine Vielzahl von Tieren kämpfen ums Überleben.

Julius Kalisch
Kladderadatsch – Projektentwicklung 15.000 €
Drei Juden – ein lyrisch begabter Kaufmann, ein romantischer Haudegen und ein idealistischer Spaßmacher riskieren Mitte des 19.Jahrhunderts ihr Leben, um die Monarchie in Deutschland zu stürzen – und das mit Stift und Papier.

Carsten Jaeger / Jaeger Film
Silver Ghost – Projektentwicklung 15.000 €
In einem Städtchen an der Mosel geraten die Freunde Peff und Solo durch einen Oldtimer-Betrug in Lebensgefahr. Mit neuen und alten Verbündeten hecken sie einen riskanten Plan aus, um sich selbst und ihre Liebsten vor den kriminellen Machenschaften eines skrupellosen Unternehmerehepaars zu retten.

Simon Pilarski / Lichtschloss Filmproduktion
Save Our Souls – Produktion 25.000 €
Erzählt wird die Geschichte von drei jungen Menschen, die keinen Sinn im Leben sehen. Kurz vor dem Weltklimagipfel in New York planen sie sich von einem Containerschiff zu stürzen, um ein Zeichen zu setzen. Doch auf offener See lässt sie ihr vermeintlich verlorener Lebenswille zweifeln.

Eva Lindström / Tobis Filmproduktion GmbH
Lügen über meine Mutter (AT) – Produktion 80.000 €
Die Geschichte erzählt vom Aufwachsen in der westdeutschen Provinz der 80er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann.

Nicole Armbruster
Schön ist die Nacht – Drehbuch 15.000 €
Der anständige Willy, Zimmerer auf dem Bau, sorgt für seine Familie und träumt vom Eigenheim. Jugendfreund Horst, ein Tagelöhner, glaubt nicht mehr an den sozialen Aufstieg. Er zieht Willy in kriminelle Machenschaften hinein, aus denen es bald kaum ein Entrinnen gibt.

Justin Peach / peach-films
Die Neuordnung des Wissens – Gutenbergs Erbe dekonstruiert (AT) –
Projektentwicklung
15.000 €
Über einen modernen und kreativen Weg wollen wir den Einfluss des „Man of the Millenium“ spielerisch, als auch kritisch betrachten: Wir nutzen den Abriss und Neubau des Mainzer Gutenberg-Museums symbolisch, um das Bild Johannes Gutenbergs zu dekonstruieren, zu diskutieren und neu zusammenzusetzen.

Daniel Knußmann
Gabelung – Produktion 20.000 €
Zwei alte Freunde treffen sich nach langer Zeit zufälligerweise in ihrem Heimatort wieder. Als sie sich austauschen und updaten, wird ihnen bewusst, wie fremd sie sich sind. Den Männern fällt es schwer über ihre Gefühle zu sprechen, was zu einer unüberwindbaren Kluft zwischen ihnen führt.

Jan-Ahrent Czmok / Spektrumfilm.Tv Jan Czmok
The Day We Leave Earth – Postproduktion 35.000 €
Dieser experimentelle Dokumentarfilm erforscht persönliche Vorstellungen vom Sterben und dem Leben nach dem Tod. Durch eine Kombination aus intimen Interviews, kunstvollen visuellen Effekten und szenischen Darstellungen verschwimmen die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion.

Daniel Sax
Alman Schmidt – Produktion 30.000 €
Um die schlechte Beziehung zu seiner Stieftochter zu verbessern, begleitet der pedantische Politeur Schmidt (45) sie zu einem harmlosen Einkauf. Aufgrund eines fatalen Missverständnisses landen die beiden jedoch im Wohnzimmer eines Drogendealers, dem sie nur gemeinsam entkommen können.

Tobias Obentheuer / medienproduktion 2.0
Untold/Unerzählt (AT) – Drehbuch 20.000 €
Als im Jahr 1356 plötzlich eine besorgniserregende Dunkelheit das Tageslicht verdrängt, müssen sich zwei verfeindete Adelsfamilien verbünden, um sich einem unbekannten Feind zu stellen.

Henry Hauck
Spurlos – Warum die Zeit keine Wunden heilt – Produktion 40.000 €
Im Pirmasens der 60er verschwinden Kinder. Nicht nur eine Familie, sondern eine ganze Region, gerät aus den Fugen. Am Fall der verschwundenen Evi Lübbert wird die Geschichte, die viel Staub in den Medien aufgewirbelt und tiefe Wunden gerissen hat, mit Hilfe von Zeitzeugen und Verwandten erzählt.

Games (4 Projekte, 115.000 €)

Julian König / Mirebound Interactive GmbH
Causal Loop – Produktion/Entwicklung 50.000 €
Stell dir vor, du könntest Echos deiner vergangenen Handlungen beschwören, die dir im Hier und Jetzt zum Erfolg verhelfen. In “Causal Loop” tauchst du in ein Labyrinth aus Rätseln ein, wo jede Aktion eine neue Realität formt. Doch sei gewarnt: Ein falscher Schritt, und dein Plan könnte scheitern.

Philipp Busch / Mind Games GmbH
Limes 119 – Historisches Tower Defense Game – Konzept 15.000 €
In „Limes 119“ tauchen SpielerInnen in die Zeit ein, in der das bis heute größte Bauwerk Europas entstanden ist. Der Limes ist UNESCO Weltkulturerbe und stellt den historischen Schauplatz für unser digitales Tower Defense Game dar, welches für 2 bis 4 Spielende konzipiert wird.

Margaux-Anne Arnu / Studio LVL:MAD GbR
Umbra’s Light – Prototyping 30.000 €
Der 3D Platformer “Umbra’s Light”, spielt in der metaphysischen Welt der Gedanken. Kern ist eine Kombination aus Erkundung einer 3D Welt, in Verbindung mit einer tiefgründigen Geschichte. Dadurch bietet sich eine einzigartige Spielerfahrung, die sowohl herausfordert als auch zum Nachdenken anregt.

Laura Völp / Soft Spot:Games UG (haftungsbeschränkt)
Kerfuffle – Prototyping 20.000 €
Kerfuffle ist ein asymmetrisches VR-Coop-Spiel. Ziel des Spiels ist es, die brenzlige Situation, in der sich die Person in VR befindet, wie z.B. einen Systemausfall in einem Raumtaxi, durch Zusammenarbeit und effektiver Kommunikation der 2D Spieler und Spielerinnen mit der Person in VR zu lösen.

Stipendien (3 Projekte, 54.000 €)

Aylin Mirza
Alma’s Suche – Projektentwicklung 18.000 €
Alma wohnt zusammen mit ihrem besten Freund, ihrem Vogel Bernd, in ihrer cozy Wohnung. Sie haben es sich so bequem gemacht, dass sie keinen Grund haben, nach draußen zu gehen. Doch eines Tages verschwindet Bernd und Alma beschließt ihre Komfortzone zu verlassen und Bernd in der Großstadt zu suchen.

Gloria Hohmeister
kreativ Video- Pappe meets KI – Projektentwicklung 18.000 €
Mit der Medienförderung möchte ich meine Selbstständigkeit als interdisziplinäre Creative Directorin in Rheinland-Pfalz weiter ausbauen und ein Videoprojekt umsetzen, in welchem KI, Nachhaltigkeit und analoge Kunsttechniken aufeinander treffen.

Vardan Sharma
interaktiver Hörspielteppich – Piloten und Prototyping 18.000 €
Der Hörspielteppich, eine displaylose digital gesteuerte interaktive Plattform, fördert bei Vorschulkindern spielerisch die Sprachkompetenz. Kinder platzieren ein Kuscheltier auf Stationen und verändern dabei den Lauf der erzählten Geschichten. Sie lernen erzählerische Muster zu erkennen.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochter der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF.

Für Medienrückfragen

Thomas Schmid
ppa. Medienförderung RLP GmbH

Tel.: +49 621 5202 – 272 ● schmid@medienanstalt-rlp.de

 

 

“NIX FÜR DIE EWIGKEIT”

ist eine Produktion, die von der Medienförderung RLP unterstützt wird. Für eine Ausgabe von SWR Aktuell hat die Produktionsfirma Herbsthund Filme diesen Trailer geschnitten. 

Der Sendetermin steht zur Zeit noch nicht fest.

 

Die neue Folge der Reihe OKTV Movie über die Serie “Queetsch” geht online

Die erste Folge der zweiten Staffel von OKTV Movie wird am Sonntag, 19.05.2024 um 20:15 Uhr veröffentlicht. Hier der Link: https://youtu.be/LtKoq1meoec

In der neuen Folge von OKTV Movie zaubern wir euch ein Lächeln ins Gesicht. Denn das Improtheater-Ensemble „Die Affirmative“ hat ihre zweite Staffel der Sketch-Web-Serie „Queetsch“ veröffentlicht. Zu Gast ist Paul Ziehmer, Impro-Schauspieler der Affirmative und erzählt uns seine Erfahrungen vom Dreh.

Weitere Informationen zur Medienförderung RLP, zu den Förderrichtlinien und zur Antragstellung finden sich im Internet unter www.mf-rlp.de.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochter der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF.

Für Medienrückfragen

Thomas Schmid
ppa. Medienförderung RLP GmbH

Tel.: +49 621 5202 – 272 ● schmid@medienanstalt-rlp.de

Die sechste Förderrunde (2024-1) der Medienförderung RLP ist beendet.

Insgesamt wurden 99 Anträge eingereicht: 71 im Bereich Audiovisuelle Werke, 14 im Bereich Games und 14 für Stipendien.

Die insgesamt 99 seit Januar 2024 eingegangenen Anträge werden in den kommenden Wochen durch die Jury begutachtet. Im Anschluss an die darauffolgende Sitzung der Vergabejury werden die Antragstellenden über die Entscheidungen informiert.

Die nächste Förderrunde beginnt am 1. Juli 2024 und endet am 31. Oktober 2024.

Weitere Informationen zur Medienförderung RLP, zu den Förderrichtlinien und zur Antragstellung finden sich im Internet unter www.mf-rlp.de.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochter der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF.

Für Medienrückfragen

Thomas Schmid
ppa. Medienförderung RLP GmbH

Tel.: +49 621 5202 – 272 ● schmid@medienanstalt-rlp.de

 

 

Weltpremiere und Premierentour

„Hiwwe wie Driwwe 2“:
Als ob emol ned gelangt hädd!

Am 14. April 2024 fand in der Kinowelt Landau die
Welturaufführung des KinoDokumentarspielfilms „Hiwwe wie Driwwe 2 –
Als ob emol ned gelangt hädd!” statt. Gleich in
Kinoplakatfünf Kino-Sälen wurde der Film parallel
gezeigt. Danach gab es eine Begegnung mit
Filmemacher Benjamin Wagener sowie mit
Mitwirkenden des Films. Hauptdarsteller Monji
El Beji, Leadsänger der Bands Fine R.I.P und
Woifeschdkänisch, präsentierte mit seinem
Bandkollegen Christoph Erbach die Musik des
Films. Auch der Hauptdarsteller
des ersten Teils von „Hiwwe wie Driwwe“,
Doug Madenford, kam eigens aus
Pennsylvania angereist und sang mit. In den folgenden Wochen gibt es eine Premieren-Tour durch
die Kino-Säle der Pfalz, bei der mehrere
Mitwirkende Rede und Antwort stehen. Infos zur Premierentour

Den Spielfilm Hiwwe wie Driwwe sahen 2019 mehr als 20.000 Besucher auf der
Leinwand und er war auch bei Streaming-Diensten sehr erfolgreich. Die Story: Ein
US-Amerikaner macht sich auf in die Pfalz, um die Heimat und Sprache seiner
Vorfahren zu erkunden. Im zweiten Teil geht der Pfälzer Monji mit dem Klapprad in
der Pfalz sowie in Pennsylvania und Ohio der Frage nach: Wie lebt und redet man
„hiwwe un driwwe“? Hautnah erlebt er, wie sich Menschen mit Herzblut für ihre
„Muddersprooch“ und Lebensweise stark machen. Schließlich sprechen in den USA
über 500.000 Menschen das Pennsylvania-Deutsch, das eine enge Verbindung zum
Pfälzischen hat. Neu entdeckt werden die fantastischen Tierwesen Elwetritsche, der
Saumagen, der Weihnachtsmann und mehr.
Mit dabei sind auch als Pfalz-Experte Michael Landgraf sowie als Experte für
Pennsylvania Michael Werner. Interviewpartner sind Kurt Beck, Christian „Chako“
Habekost, Thomas „Edsel“ Merz, Steffen Boiselle, Wilhelm Hauth, Andreas Rauch,
Peter Zürker sowie in den USA Doug Madenford, John Schmid, Patrick Donmoyer
und mehr. Der Film bietet ein Feuerwerk an Eindrücken, auch musikalischer Art. Ein
Muss für alle, die die Pfalz und ihre Brücke nach Pennsylvania lieben und verstehen
wollen! Weitere Infos: https://www.hiwwewiedriwwe.com/

Für ganz Neugierige gibt es hier den Trailer.

 

Das Haus des Dokumentarfilms · Europäisches Medienforum Stuttgart e.V. hat zum dritten Mal den Roman Brodmann Preis für ein herausragendes Werk des politischen Dokumentarfilms ausgeschrieben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Einreichungen sind noch bis zum 20. Februar 2024 online möglich. Die Preisverleihung findet am 19. April 2024 in Berlin statt.

Der Roman Brodmann Preis und das gleichnamige Kolloquium wurden 2022 vom Haus des Dokumentarfilms (HDF) und dem Institut für Medien und Kommunikationspolitik (IfM) gemeinsam ins Leben gerufen. Das Thema des diesjährigen Kolloquiums lautet: ZERREISSPROBEN – DIE FLUT DER BILDER.

Über den Roman Brodmann Preis
Der Journalist und Regisseur Roman Brodmann hat Dokumentarfilme wie „Die Misswahl“ (1966), „Der Polizeistaatsbesuch – Beobachtungen unter deutschen Gastgebern“ (1967) oder „Der Traum vom Schlachten der heiligsten Kuh“ (1987) gedreht. Der mehrfache Grimme-Preisträger gilt als bekanntester Vertreter der „Stuttgarter Schule“, die in den 1960er Jahren beim damaligen SDR kritische journalistische Handschriften für die ARD entwickelte.

Einreichbedingungen für den Roman Brodmann Preis 2024
Für den diesjährigen Roman Brodmann Preis können dokumentarische Werke eingereicht werden, die zwischen dem 1.1.2023 und 31.1.2024 hergestellt oder publiziert wurden (linear oder nonlinear) oder ihren Kinostart hatten (Herstellungsjahr laut Abspann, Erstausstrahlungsdatum oder Ersterscheinung auf Plattformen).

Die Filme müssen vollständig abgeschlossen, jedoch nicht zwingend bereits publiziert worden sein, und sollen eine Länge von mindestens 70 Minuten haben. Wenn es sich um kürzere Längen oder Serien handelt, ist entscheidend, ob die Werke eine dezidiert dokumentarische Autorenhandschrift haben. Darüber entscheidet die Jury. Die Filme sollten im Auftrag, in Koproduktion oder Kooperation mit einem deutschsprachigen Fernsehsender (oder Filmförderung aus dem deutschsprachigen Raum) entstanden bzw. über eine Streaming-Plattform deutschsprachig abrufbar sein.

Einreichungen sind bis spätestens 20. Februar 2024 online möglich:
http://tinyurl.com/roman-brodmann-preis

Das Formular ist fristgerecht per E-Mail an hdf@hdf.de (Betreff: Roman Brodmann Preis 2024) zu senden. Deadline ist der 20.2.2024. Weiterführende Infos auf hdf.de.

Roman Brodmann Kolloquium: ZERREISSPROBEN – DIE FLUT DER BILDER

Der Preis wird am Abend des Roman Brodmann Kolloquiums am 19.4.2024 in Berlin vergeben. In prominent besetzten Panels diskutieren Film- und Medienschaffende vor dem Hintergrund aktueller Krisen Narrative des zeitkritischen Dokumentarfilms.
Gastgeber ist die Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund in Berlin.

Das detaillierte Programm wird auf hdf.de und medienpolitik.eu veröffentlicht.

Der erste Roman Brodmann Preis ging 2022 an Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski für „Das Hamlet-Syndrom“. 2023 prämierte die Jury Steffi Niederzolls Kino-Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“ (MADE IN GERMANY Filmproduktion; Gloria Films Production; TS Productions; WDR, Redaktion: Jutta Krug).

Geschäftsstelle für den Preis 
Haus des Dokumentarfilms ·
Europäisches Medienforum Stuttgart e. V.
Roman Brodmann Preis / Ulrike Becker
Teckstraße 62
70190 Stuttgart
hdf@hdf.de
hdf.de

Geschäftsstelle fürs Kolloquium
Institut für Medien- und
Kommunikationspolitik gGmbH
Roman Brodmann Kolloquium / Leonard Novy
Gocher Str. 19
50733 Köln
info@institut-medienpolitik.eu
medienpolitik.eu