Neuer Aufsichtsratsvorsitzender Torsten Welling / 26 Projekte mit über 600.000 Euro in der zehnten Förderrunde gefördert !

Pressemitteilung vom 17.06.2026

Die beiden Vergabejurys der Medienförderung RLP GmbH haben in der zehnten Förderrunde insgesamt 26 Projekte ausgewählt. Es erhalten 18 audiovisuelle Vorhaben, fünf Games-Projekte sowie drei Stipendiatinnen eine Förderung in Höhe von 600.375 Euro.

Über das Online-Portal der Medienförderung wurden 97 Anträge mit einem Förderbedarf von knapp drei Millionen Euro eingereicht. Darunter waren 61 Projekte aus dem Bereich audio/audiovisuelle (AV) Medien mit 1,5 Millionen Euro, 31 Einreichungen aus der Games-Szene mit 1,3 Millionen Euro sowie fünf Bewerbungen für ein Stipendium. Ausschlaggebend für eine Förderung ist ein klarer kultureller oder wirtschaftlicher Bezug zu Rheinland-Pfalz. Für audiovisuelle Projekte standen in der 10. Förderrunde 355.375 Euro und für Games Projekte 200.000 Euro zur Verfügung. Für drei Stipendien fließen 45.000 Euro in die Nachwuchsförderung – Details zu allen bewilligten Projekten siehe Projektbeschreibung unten.


Zugleich hat sich der Aufsichtsrat der Medienförderung neu konstituiert. Neuer Vorsitzender ist Torsten Welling, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien. „Die Medienförderung Rheinland-Pfalz zeigt im fünften Jahr ihres Bestehens, wie wirkungsvoll Investitionen in audiovisuelle Medien und Games sind. Besonders freue ich mich, dass wir in dieser zehnten Förderrunde rund 600.000 Euro in 26 Projekte investieren können. Die beiden Jurys beweisen dabei ein sicheres Gespür für Talente und relevante Themen im Land. Nationale und internationale Festivalerfolge sowie neue Ansiedlungen bestätigen diesen Kurs. Deshalb wollen wir die Förderung gezielt weiterentwickeln. Medienförderung ist für uns ein Instrument aktiver Landesentwicklung – und ein zentraler Faktor für kulturelle Stärke, Innovation und wirtschaftlichen Erfolg“, so der neue Vorsitzende.


Verena Schmidt, Geschäftsführerin der Medienförderung Rheinland-Pfalz GmbH erklärt: „Unsere noch junge Förderung bewährt sich zunehmend. Projekte, die wir in der Entwicklung oder im Drehbuch unterstützen, gehen in die Produktion und erreichen inzwischen die Postproduktion oder Verwertung. So entsteht Sichtbarkeit für Rheinland-Pfalz und seine Talente – und zugleich Wertschöpfung im Land. Diesen erfolgreichen Ansatz wollen wir verstetigen und gezielt ausbauen. Dafür benötigen wir zusätzliche Mittel, damit sowohl die Förderung als auch die geförderten Projekte weiter wachsen können.“


Neuer Aufsichtsrat gewählt
Der neue Aufsichtsrat besteht aus fünf Personen und ist für vier Jahre im Amt. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Staatssekretär Torsten Welling gewählt; er löst Heike Raab ab. Sein Stellvertreter ist Albrecht Bähr, Vorsitzender der Versammlung der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, die zugleich Gesellschafterin der Medienförderung ist. Zudem sind als Vertreterinnen und Vertreter des SWR und des ZDF die Justiziarin Dr. Alexandra Köth und der Justiziar Tobias Würkert berufen worden. Als Branchenmitglied löst Dr. Anika Thun von der Kalypso Media Group GmbH das bisherige Mitglied Sarah Kübler von der HITCHON GmbH ab.


Die nächsten Anträge für die 11. Förderrunde können vom 1. Juli bis 16. Oktober 2026 eingereicht werden. Voraussetzung ist ein Erstberatungsgespräch vorab; die Antragstellung erfolgt anschließend über das Online-Portal. Weitere Informationen zur Medienförderung RLP, zu den Förderrichtlinien und zur Antragstellung finden sich im Internet unter www.mf-rlp.de.

Die Medienförderung RLP GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird sie vom Land Rheinland-Pfalz, dem SWR und dem ZDF.
Für Medienrückfragen:
Verena Schmidt
Geschäftsführerin
Tel.: +49 172 679 4974 ● schmidt@mf-rlp.de


Die Geförderten in der 10. Förderrunde (2026-1)

Stipendien (3 Projekte, 45.000 Euro)

Lea Poos/ Hybrides Kreativstudio: funkenfilm/ Pilot& Prototyp/ 15.000€
Kein klassisches Auftragshaus, kein reines Autorenstudio – sondern ein hybrides Produktionsstudio, das mit besonderer Ästhetik und inhaltlichem Anspruch sowohl eigene dokumentarische Stoffe entwickelt als auch den Kern von ausgewählten Marken und Destinationen audiovisuell kommuniziert.


Diana Koschlakow/ Gründung einer Filmproduktion/ Projektentwicklung/ 15.000€
Diana Koschlakow möchte eine Produktionsfirma aufbauen, eigene Filmprojekte entwickeln und umsetzen und insbesondere Nachwuchsfilmschaffende von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleiten. Ihr Ziel ist es, Filme zu schaffen, die einen Mehrwert haben, Perspektiven öffnen und etwas hinterlassen.


Germaine Metiegam Possi
/ KAMBELE/ Projektentwicklung/ 15.000€
„KAMBELE” ist ein Social-Drama-Thriller in 16 Episoden à 26 Minuten, im Stil des Cinéma Vérité, inspiriert von realen Dynamiken: Goldmafia-Netzwerke, Menschenhandel und systemische Korruption. Eine starke, komplexe Heldin – ein Spiegel der afrikanischen Jugend, zerrissen zwischen dem Traum von sozialem Aufstieg und einer Welt ohne Perspektive.


Games (5 Projekte, 200.000 Euro)

NullRef Entertainment UG (haftungsbeschränkt)/Red Harvest/ Konzept/ 30.000€
“Red Harvest” ist ein progressionsgetriebener Science-Fiction First Person Shooter mit base-defense Mechanik. Spielende müssen als Strafgefangene auf einem fremden Planeten Ressourcen abbauen und sich mit Hilfe eines mobilen, modularen Förder- und Verteidigungssystems gegen die vermeintlich aggressive einheimische Spezies zur Wehr setzen. In einem finalen Plottwist stellen sie fest, dass sie durch ihr Handeln im Spielverlauf am Niedergang einer intelligenten Spezies beteiligt waren.


Thunderrock Innovations GmbH/ Delved to Deep/ Prototyping/ 50.000€
“Delved Too Deep” ist ein kooperatives Roguelite-Tower-Defense über die Gier der Zwerge. Zieh mit bis zu 3 befreundeten Zwergen los oder wage dich alleine in die dunkelsten Winkel der Erde. Schürfe nach gewaltigen Schätzen und errichte eine uneinnehmbare Verteidigung, aber sei gewarnt: In der Tiefe lauert das Grauen.


Julian Rogawski (Nojoule)/Monster Monstera/ Prototyping/ 10.000€
„Monster Monstera“ ist ein Pixel-Art-Hybrid aus Desktop Companion und Strategic Idle: Auf der Taskbar deines Desktops entsteht deine eigene digitale Monstera, wird aber von einer hartnäckigen Insektenplage bedroht. Durch neue Blätter, Runen und dämonische Verbündete baut der Spieler nach und nach eine stärkere Verteidigung auf. Im Idle-Modus läuft der Fortschritt automatisch weiter; bei Bedarf kann der Spieler aktiv eingreifen, Kämpfe beschleunigen und den Verlauf direkt beeinflussen.


Aylin Mirza/Almas Suche/ Produktion/ 51.000€

„Almas Suche“ ist ein Cozy Adventure Puzzle Game, in dem du Alma hilfst, ihre Komfortzone zu verlassen und ihren besten Freund, den verschwundenen Vogel Bert, in der facettenreichen Großstadt zu finden. Interagiere mit Bewohnern, puzzle Objekte in Minigames zusammen und sammle Hinweise, um die Suche in die richtige Richtung fortzusetzen. Schafft es Alma Bert zu finden?

Unterpunkt9 GmbH/Hexgarden/ Produktion/ 59.000€
“Hexgarden” ist ein charmanter, rundenbasierter Deckbuilder, bei dem Spieler*Innen als junge Hexe ihren magischen Garten ausbauen, durch Synergien zwischen Pflanzen ihre Macht erhöhen und sich so vor dem immer wiederkehrenden Frost schützen.


Audiovisuelle Werke (18 Projekte, 355.375 Euro)

Ute Kreidler und Sebastian Gsuck
Hildegard von Bingen – 360° Erlebniswelt in Bildern und Klang/ Vorproduktion/ 20.000€

Vom 2D-Projekt Spirit Antiqua hin zu einer 3D-immersiven Erlebniswelt auf der Landesgartenschau in Neustadt: Ein begehbarer Klang- und Visionsraum macht Hildegards Musik und kosmische Bilder in 360° erfahrbar. Das Projekt verbindet Kultur, Natur, Gesundheit und digitale Innovation im Bereich immersiver Klang und Live-Interaktion, stärkt die regionale Identität von Rheinland-Pfalz und führt Hildegards Erbe sinnlich und zukunftsweisend in die Gegenwart.


Daniel Alfie Knußmann/ Im Trüben fischen (AT)/ Projektentwicklung/ 13.875€
Sabines Coverband löst sich auf, als ihnen ein KI-gesteuerter Fisch das Publikum wegnimmt. Dem Singen beraubt, sinnt Sabine nach Rache an ihren Zuschauern. Als sie herausfindet, dass sich hinter dem Fisch ein Instrument für Massenmanipulation versteckt und sich ihre Dorfbewohner in akuter Gefahr befinden, muss sie sich entscheiden, ob und wie sie ihre Mitmenschen aus den Flossen des Fisches befreien kann. Ob und wie soll Sabine ihr Dorf aus dem Bann des Fisches befreien?


Frédéric Hambalek/ Die vier Reiter/ Drehbuch, Konzeption/ 20.000€
Als eine junge Frau die einzige Zeugin eines mysteriösen Verbrechens wird, verändert sich ihr Leben auf unvorhergesehene Weise. Ein Mystery-Drama, in dem die Protagonistin in unserer von Konflikten geprägten Gegenwart um Wahrheit und Sinn kämpft.


Peter Meister/ Johatsu/ Drehbuch, Konzeption/ 20.000€
Robin (37), Lisa (26) und Jerome (30) gründen eine Agentur, die als „Nachtfluchtunternehmen“ zutiefst frustrierten Menschen dabei hilft unterzutauchen und mit gefälschter Identität ein neues Leben zu beginnen. „JOHATSU“ bietet ein spannendes und vielschichtiges Thema. Im Kern geht es um den Wunsch nach einem Neuanfang. Viele Menschen haben Momente, in denen sie ihrem Leben entfliehen möchten – sei es aus Schuld, Angst, Verzweiflung oder einfach der Sehnsucht nach Freiheit. Eine solche Agentur macht dieses Gedankenspiel real und zwingt die Zuschauer, sich zu fragen: Würde ich das auch tun?


Sebastian Sgodzai/ Amen/ Drehbuch, Konzeption/ 15.000€
AMEN ist eine provokante, warmherzige Mockumentary-Comedy über eine Kleinstadt-Kirche in Rheinland-Pfalz, die so leer ist, dass die Kerzen nur noch für Stromausfälle da sind. Als der Pfarrer nach einem komplett entgleisten Gottesdienst „zu den Katholiken“ abhaut, reißt Christian (42) das Machtvakuum an sich: endlich „Chef“. Doch dann droht die Fusion mit dem verhassten Nachbardorf Rebenheim. Amen ist eine Workplace-Comedy über Ego, Werte-Clash und die Frage, wie Gemeinschaft heute überhaupt noch geht.


frontier six GbR (Nicolas Kohll, Linus Galan Garcia, Fenna Kröger)/ 68 – Grüne Hölle/ Drehbuch, Konzeption/ 20.000€
In der „Grünen Hölle“ der Eifel verwandeln drei gelangweilte Schulabgänger einen alten Golf in ein Tonstudio und ihre Perspektivlosigkeit in Beats und Lyrics bis, der plötzlich lokale Erfolg, sie zwingt, sich zwischen Dorf, Loyalität und Aufbruch zu entscheiden. „Sechs Acht“ fühlt sich an, als hätten die Kids aus Tschappel die Drogen von Euphorie entdeckt und würden das jetzt alles durchs Rappen herauslassen.


Lars Smekal/ Lernen loszulassen/ Drehbuch, Konzeption/ 10.000€
Um den Tod ihrer suchtkranken Mutter zu verarbeiten, beschließt eine junge Frau Sterbebegleiterin zu werden. Doch als sie sich mit einem älteren alkoholkranken Patienten anfreundet, der sich trotz seiner Krebserkrankung mit aller Kraft an sein Leben klammert, müssen Beide lernen loszulassen.


Benjamin Martins – Herbsthund Filme/ Fritjof Hohagen – near future films/ Morgen war Gestern ein Flüstern/ Produktion/ 80.000€
Robin betreibt einen mobilen, rosa Hundesalon und driftet zwischen Städten, Lebensstilen und Identitäten. Als seine Mutter, die wegen Mordes an seinem Vater inhaftiert war, aus dem Gefängnis entlassen wird, steht er vor der Herausforderung, seine Vergangenheit und seine Zukunft neu zu definieren.


dropout GmbH / Wolf-Tassilo Sack/ JURAJ (AT)/ Produktion/ 40.000€
JURAJ ist ein experimenteller Voiceover-Spielfilm mit dokumentarischen Anteilen. Juraj (35), Sohn bosnischer Flüchtlinge, kehrt in seine Heimatstadt im Mittelrheintal zurück, um sich um seine psychisch kranke Mutter zu kümmern. Bei einem Treffen mit einem alten Schulfreund lernt er dessen Tochter Serena kennen. Zwischen den beiden entsteht eine zarte Freundschaft, die Juraj zur Revision seiner Biografie zwingt.


Anna Pflüger & Lara Heinemann/ eDNA – die geheime Sprache der Natur/ Produktion/ 30.000€
Die DNA, Bauplan aller Lebewesen. In Partikeln im Wasser, der Luft und der Erde finden sich freischwebende Spuren von DNA. Daher der Name eDNA (Environmental DNA, zu deutsch Umwelt-DNA). Proben von gefilterter Luft, einem Tropfen Wasser, einer Handvoll Erde reichen aus, um herauszufinden, welche Lebewesen an einem bestimmten Ort waren oder sind. Die eDNA revolutioniert die Umweltforschung. Kann sie uns dabei helfen, unsere Meere, Städte, Berge, Wälder und Felder zu schützen und besser für die Zukunft aufzustellen?


Benjamin Wagener/ Dehäm, Pälzer in de Pampa/ Postproduktion/ 15.000€
Der Film beschäftigt sich mit der Migration aus Rheinland-Pfalz nach Südamerika. Ab 1817 wurden Menschen aus der Nordwestpfalz und dem Hunsrück angeworben, um Südbrasilien urbar zu machen. 2-3 Millionen sprechen dort heute das sogenannte „Riograndenser Hunsrückisch“. Es ist eng verwandt mit dem Pfälzer Dialekt. Der Film spürt dem Schicksal der Auswanderer nach und dokumentiert auf humorvolle Art und Weise die heute noch vorhandene Sprache, sowie Traditionen und Spuren der alten Heimat.


Tobias Obentheuer/ Running in the dark (AT) / Postproduktion/ 16.500€
„Running in the dark“ mischt die einmalige Kulisse der historischen Burg Gutenfels bei Kaub im Mittelrheintal mit einer spannenden Horrorstory für die große Leinwand. Heraus kommt ein Spielfilm made in Rheinland-Pfalz fürs nationale und internationale Publikum mit regionalem Mehrwert.


Jepa Production- Joél Sansi/ Mobbing- wir (AT) / Postproduktion/ 10.000€
Nach einem Schulwechsel versucht die sensible Lena, ihren Platz in einer neuen Umgebung zu finden. Doch subtile Ausgrenzung, verletzende Worte und wachsender psychischer Druck bringen ihre innere Welt zunehmend ins Wanken. Zwischen der Sehnsucht nach Zugehörigkeit und dem Wunsch, stark zu bleiben, beginnt ein leiser Kampf um Selbstwert, Vertrauen und Hoffnung. In einer fragilen Welt aus Erwartungen und Blicken sucht sie den Mut, sichtbar zu werden. „Mobbing- wir“ ist ein sensibel erzählter Kurzfilm über die leisen Formen von Ausgrenzung und die inneren Verletzungen, die durch Worte, Blicke und gesellschaftliche Erwartungen entstehen können.


Drop-Out Cinema eG/ Wohin mit mir?/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
Zwei jugendliche Geflüchtete suchen in Deutschland ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie nicht mitdenkt – zwischen Asylverfahren, Identitätssuche und dem Wunsch nach Normalität. „Wohin mit mir?“ von Marvin Menné schildert diesen Kampf um ein Recht auf Sicherheit.


Port au Prince Pictures GmbH/ Bärenjagen/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
Heinrich will mehr vom Leben. Er will nach Amerika! …und das mit seiner heimlichen Liebe Minna. Alles könnte so einfach sein, hätte Heinrich das nötige Kleingeld und wäre Minna nicht mit seinem Bruder Gustav verheiratet. Da bietet sich eine Lösung an. Um die unzu-friedene Bevölkerung abzulenken, setzt der Kurfürst ein Kopfgeld auf die Erlegung des letz-ten deutschen Bären aus. Eine regelrechte Jagdhysterie entbrennt, die für die Glücksritter und die beiden Brüder zum Fiasko wird. „BÄRENJAGEN“ ist ein historischer Kinofilm mit hoher Gegenwartsrelevanz. Vor dem Hintergrund Kurhessens 1834 erzählt er von der Erfindung eines äußeren Feindbilds, von Gerücht, Angstproduktion und politischer Ablenkung.


peach-films/ Sieben Kreise der Hölle/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
“Sieben Kreise der Hölle” – ein Antikriegsfilm. Dieser Dokumentarfilm zeigt die Innenperspektive eines Krieges: Sechs Psychogramme ukrainischer Soldaten und Soldatinnen, welche die Hölle ganz nah an der Frontlinie erlebt haben. Ein Blick in die Kreise des Infernos, dessen Ende nicht absehbar ist.


Tobis Film GmbH – Timm Oberwelland, Magnus Vortmeyer, Andy Grossjohann/ Lügen über meine Mutter/ Verwertung/Public Relations/ 10.000€
„LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER“ erzählt aus Sicht der siebenjährigen Ela die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die unter dem Druck familiärer Erwartungen, Körper- normen und patriarchaler Kontrolle auf die Probe gestellt wird. Ein berührender Film über Wahrheit, Manipulation und weibliche Selbstbehauptung.


Beran Ergün & Sophie Beckmann/HARIKA/ Verwertung/Public Relations/ 5.000€
Inmitten in einer Kleinstadt werfen Erdem und Yasin mit Wasserballons um sich. Als bei dem Jugendstreich ein Chihuahua getroffen wird, rennen die beiden Freunde panisch davon. Unentwegt breitet sich das Ereignis in der Gemeinschaft aus und wird immer größer. Ist mit dem Hund von Arkan, dem Betreiber eines Boxstudios doch weitaus schlimmeres passiert? Ein harmloses Gerücht schwellt langsam an und prüft das Zusammenleben des Ortes. „HARIKA“ ist eine persönliche Interpretation des Heimatfilms und basiert auf Erfahrungen des Aufwachsens in einer Kleinstadt sowie dem Blick auf eine vertraute migrantische Gemeinschaft.